Badminton : Doppel-Ass ist deutscher Meister

Hielten sich nach dem Gold bei der Deutschen Meisterschaft zurecht in den Armen: André Wiechmann (l.) und Jochen Zepmeisel (TuS Prien).
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Hielten sich nach dem Gold bei der Deutschen Meisterschaft zurecht in den Armen: André Wiechmann (l.) und Jochen Zepmeisel (TuS Prien).

Güstrows André Wiechmann gewinnt in Solingen in der Altersklasse O45

svz.de von
31. Mai 2017, 05:00 Uhr

Einmal deutscher Meister sein – das können nicht viele Sportler aus der Region von sich behaupten. Für André Wiechmann vom Güstrower SC ist dieser Traum nun wahr geworden. In der Klingenstadt Solingen startete der Badminton-Senior in der Altersklasse O45. Nach der verletzungsbedingten Absage von Mathias Birkholz war er der einzige Güstrower Athlet.

Im Herrendoppel ging André Wiechmann mit seinem bayrischen Partner, Jochen Zepmeisel (TuS Prien), von Setzplatz 5/8 an den Start. Es sollte ein glorreicher Auftritt der beiden Doppel-Asse werden. In Runde eins gaben sich beide Spieler keine Blöße und gewannen souverän in zwei Sätzen. Im Viertelfinale wartete die Nummer 2 der Setzliste, gegen die André Wiechmann bei der norddeutschen Meisterschaft noch die Segel streichen musste. Mit gekonnt druckvollem Spiel ließen Wiechmann/Zepmeisel ihren Gegnern kaum realistische Siegchancen. Nach zwei gespielten Durchgängen war der Einzug ins Halbfinale perfekt. Auch dort schafften es beide, ihren Schwung aus den Vorrunden mitzunehmen. Sie konnten ihr Spiel wieder einmal in zwei Sätzen gewinnen und fanden sich im Endspiel wieder. Gegen die sehr stark eingeschätzte Paarung aus Buxtehude ging der erste Durchgang verloren. Dann besannen sich Wiechmann/Zepmeisel auf ihr Spiel und konnten Durchgang zwei deutlich gewinnen. Im Entscheidungssatz hielten sie permanent den Punktevorsprung aufrecht und brachten diesen souverän ins Ziel.

Am Tag darauf wurden die Mixed ausgespielt. Mit der langjährigen Partnerin Carmen Pigola (BC Potsdam) wartete eine echte Mammutaufgabe – die späteren deutschen Meister – auf die beiden Akteure. Das hochkarätige Spiel ging über drei Sätze. Keine Paarung konnte sich einen nennenswerten Vorsprung erspielen. Erst zum Ende der Partie gingen Wiechmann/Pigola in Führung, konnten aber die Matchbälle nicht verwerten, so dass das Spiel in der Verlängerung mit 22:24 zu Ungunsten von Wiechmann/Pigola entschieden wurde.

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