Die Pferde blieben im Stall

Clara Sadewasser (oben) und Maria Rüter üben eine Figur auf dem Turnpferd. Trainerin Johanna Eckert (links) beobachtet die Szene.
Clara Sadewasser (oben) und Maria Rüter üben eine Figur auf dem Turnpferd. Trainerin Johanna Eckert (links) beobachtet die Szene.

Voltigierer aus neun Reitvereinen kamen in Güstrow zum gemeinsamen Training zusammen

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01. Februar 2018, 05:00 Uhr

„Voltigierer kennen keinen Schmerz. Und Kälte auch nicht“, sagt Johanna Eckert, beim Reitverein Güstrow für die Voltigierabteilung zuständig. Dennoch sind die Sportler froh, wenn sie zwei ganze Tage in der Halle des Landessportbundes in Güstrow trainieren können, wie am vergangenen Wochenende. „Zweimal im Jahr kommen die Voltis zum Hallentraining zusammen. Im Dezember die Großen, im Januar die Jüngeren“, sagt Johanna Eckert. So trafen sich am Wochenende knapp 80 Voltis aus neun Vereinen Mecklenburg-Vorpommerns zum gemeinsamen Training. An Stationen wurden am Turnpferd Pflicht- und Kürelemente trainiert, Übungen für Kraft, Kondition und Koordination absolviert und in Lehrgängen Maßnahmen zur Teambildung besprochen. „Wir haben sogar eine Ballettlehrerin für Tanzübungen engagiert“, erzählt Johanna Eckert.

Die Trainerin, Mitglied im Vorstand des Reitvereins, schätzt solche Zusammenkünfte hoch ein. „Es hat auch allen großen Spaß gemacht, selbst wenn wir keine echten Pferde dabei hatten“, resümiert sie schmunzelnd. Dennoch hoffen alle, dass die kalte Jahreszeit bald vorüber ist und die Voltigierturniere beginnen. Der 12. und 13. Mai ist dabei ganz dick im Kalender angestrichen. An diesen Tagen lädt der Verein zum eigenen Turnier – es ist bereits das 22. – in die Barlachstadt ein.

Zurzeit trainieren in der Voltigierabteilung des Reitvereins 18 Kinder in zwei Gruppen. Dabei vollzieht sich gerade ein Generationenwechsel. Ältere Voltis, die in der Vergangenheit vordere Plätze bei Wettbewerben belegt hatten, sind ausgeschieden, jüngere müssen fleißig trainieren, um das Leistungsniveau der Vorgänger zu erreichen. Neu in den Dienst gestellt haben die Güstrower ihr Pferd Davido. Es löst den 23-jährigen Abraham ab, der nun fast in den Ruhestand geht. „Für die jüngere Gruppe wird er noch hin und wieder im Schrittbereich eingesetzt“, versichert Johanna Eckert.

Wer Interesse hat: die jüngere Gruppe trainiert jeden Freitag, die ältere jeden Dienstag und Freitag. Sonnabends steht Einzeltraining auf dem Programm.






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