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Faustball : Dezimierter GSC mit Auftakterfolg

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Güstrower Herren holen zum Saisonauftakt der 2. Faustball-Bundesliga in Ohrstedt 2 Punkte / GSC-Frauen chancenlos

Mit recht gemischten Gefühlen fuhr die Männermannschaft des Güstrower SC zum ersten Punktspieltag in der 2. Faustball-Bundesliga nach Ohrstedt in Schleswig-Holstein. Die Ergebnisse der Spiele während der Vorbereitungsturniere waren alles andere als überzeugend. Einige Spieler standen aufgrund von Verletzungen in dieser Zeit gar nicht oder kaum zur Verfügung. Deshalb starteten die Güstrower in Ohrstedt mit einem Fünfer, der so noch nicht einmal zusammen trainiert hatte.

In dieser Situation kamen den Güstrowern allerdings die Witterungsbedingungen entgegen. Das erste Spiel fand bei strömenden Regen statt. Da kommt es vor allem auf gute Einzelleistungen an. Der Service muss wirkungsvoll sein. Den besorgte Heiko Otto nahezu fehlerfrei und mit hoher Effektivität. Dennis Mohns im Hauptschlag konzentrierte sich darauf, die Bälle sinnvoll zu platzieren, so dass sie beim nassen Rasen kaum Prallhöhe erreichten. Marco Schröder sorgte auf der Zuspielposition zunächst für einige verwertbare Luftannahmen und die Hinterspieler Thoralf Glamann und Tom Dabbert konnten einige Bälle mehr im Spiel halten als ihre Gegenüber. Das führte in der Summe zu einem leichten Übergewicht des GSC im Spiel, was schließlich zu einem 3:0 (11:7, 13:11, 11:7)-Erfolg führte.

Das klare Resultat täuschte ein wenig darüber hinweg, dass beide Mannschaften nahezu gleich stark waren.

Das zeigte sich dann im zweiten Spiel des Tages, das aufgrund der Spielansetzungen schon das Rückspiel gegen Ohrstedt war. Denn bei etwas anderen Bedingungen, der Regen hatte nachgelassen, gelangen den Ohrstedtern ein paar erfolgreiche Spielzüge mehr als dem GSC. Nach der so entstandenen 2:0-Satzführung kam der GSC mit einem 11:5-Satzgewinn noch einmal heran. Aber im vierten Satz hatte dann doch Ohrstedt das glücklichere Spiel vorzuweisen und sorgte für einen 3:1 (11:6, 11:7, 5:11, 11:7)-Gesamterfolg.

Mit den beiden erzielten Punkten kann der GSC angesichts der Umstände durchaus zufrieden sein und den weiteren Spielen zuversichtlicher entgegen sehen.

Das zum Saisonauftakt keine einfache Aufgaben auf die Faustballerinnen des Güstrower SC zukommen würden, war klar. Dass es aber so schwer wird, wie bei den beiden 0:3-Niederlagen in Düdenbüttel, überraschte dann doch. Der GSC traf in Düdenbüttel auf Gastgeber SV Düdenbüttel und auf den TSV Bardowick. Die beiden niedersächsischen Mannschaften gehören zu den neuen Mannschaften in der 2. Bundesliga Ost, die zu dieser Feldsaison neu zusammengestellt worden ist.

Beide Mannschaften erwiesen sich als eine Nummer zu groß für den GSC. Dabei hatte Diana Freiknecht gegen Düdenbüttel zunächst mit einigen sehr guten Aufschlägen noch für Punkte gesorgt. Allerdings gelang das aus dem Spiel heraus so gut wie gar nicht. Düdenbüttel stand gut in der Abwehr und sorgte darauf aufbauend für so viel Angriffsdruck, dass der GSC nur damit beschäftigt war, die Bälle überhaupt im Spiel zu halten. Ein geordneter Spielaufbau kam kaum einmal zustande. Trainer Heino Martens reagierte, stellte die Mannschaft um, wechselte aus und versuchte, die Mannschaft immer wieder in den Auszeiten neu aufzubauen. Die Situation änderte sich aber nicht und Düdenbüttel gewann verdient mit 3:0 (11:7, 11:4, 11:5).

Gegen den TSV Bardowick wollten die Güstrowerinnen natürlich erfolgreicher mithalten. Diana Freiknecht und Juliane Karasz im Angriff des GSC versuchten, variabler zu schlagen. Dabei wurde aber zu viel riskiert, was dann zu Eigenfehlern führte. So ergab sich das 3:11 im ersten Satz vor allem aufgrund von sieben Eigenfehlern. Danach spielte der GSC konzentrierter und besser mit, ohne Bardowick wirklich gefährden zu können. Der TSV gewann schließlich mit 3:0 (11:3, 11:7, 11:5).

Wie stark Düdenbüttel tatsächlich ist, sah man dann im Vergleich mit der Erstliga-Vertretung (Halle) Stern Kaulsdorf. Düdenbüttel rang die Berlinerinnen in einem spannenden Spiel mit 3:1 nieder.

Am kommenden Sonntag stehen mit dem TSV Breitenberg und dem VfL Kellinghusen II die nächsten beiden Herausforderungen für den GSC auf dem Punktspielplan.

 


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