Speedway : Deutsches Duo nimmt Fahrt auf

huckenbeck und busch foto dreier

Speedway-Osterpokal: Huckenbeck und Busch holten sich Schwung für die Best-Pairs

svz.de von
07. April 2015, 11:57 Uhr

In Anbetracht der am kommenden Sonnabend stattfindenden Best-Pairs hatte der MC Güstrow entschieden, den traditionellen Speedway-Osterpokal mit einem großen Anteil deutscher Fahrer und dafür reduziertem Eintritt zu gestalten. Dies wollten bei kalten Temperaturen und bestem Sonnenschein 3000 Zuschauer miterleben und kamen zum Saisonauftakt ins Güstrower Speedwaystadion.

Natürlich standen die beiden Vertreter des deutschen Teams bei den Best-Pairs, Kai Huckenbeck und Tobias Busch, unter besonderer Beobachtung. Mit dem zweiten und fünften Platz in der Wertung wurden sie dieser Rolle gerecht und dabei kam es ihnen vor allem darauf an, die Bahn und die eigene Maschine noch einmal genau zu testen. „Natürlich freue ich mich sehr über den zweiten Platz beim Osterpokal“, bekannte Kai Huckenbeck, der genauso wie Busch mit zwei Laufsiegen in die Veranstaltung gestartet war, bei der Siegerehrung. „Aber vor allem ging es mir darum, mir den nötigen Schwung für die Best-Pairs auf dieser Bahn zu holen.“ Beinahe hätte es für den amtierenden deutschen Meister sogar mit dem Sieg geklappt, denn im Finale entschieden Millimeter über die Reihenfolge auf dem Podest.

Vorher ging es für die 20 Teilnehmer in 20 Läufen erst einmal darum, in die beiden Halbfinals zu kommen. Den Auftaktlauf gewann der Finne Timo Lahti, Sieger des Vorjahres. Danach fuhr er aber nur noch einen Punkt ein und war somit nicht unter den besten Acht. Besser machten dies Christian Hefenbrock und Rasmus Jensen, die beide schon den Pfingstpokal gewannen, sowie Zdenek Holub (CZ), der mit blitzschnellen Starts immer besser ins Rennen fand und Tobias Busch, der in einem seiner Läufe eine Motoreneinstellung probierte, die überhaupt nicht funktionierte und so neben drei Laufsiegen auch einen letzten Platz in die Wertung brachte. Jeweils sieben Punkte erzielten in den Vorläufen Mathias Schultz, Kevin Wölbert, Denis Gizatullin (Russland) und Roberto Haupt, der jedoch wegen eines fehlenden Laufsieges den Einzug in die Semifinals verpasste.

Dort setzen sich die jeweiligen Punktbesten durch. Im entscheidenden Finale hatte der Tscheche wieder einen perfekten Start und setze sich in Führung, während Kai Huckenbeck über vier Runden alles versuchte, um an Zdenek Holub noch irgendwie vorbeizukommen. Erst in der letzten Kurve hatte er den nötigen Schwung, um außen herum neben seinen Konkurrenten zu ziehen. Aber es reichte nicht mehr ganz, um diesen auch zu passieren. Dahinter sicherte sich der Däne Rasmus Jensen den dritten Platz vor Christian Hefenbrock, der am kommenden Sonnabend die Besucher ab der Stadionöffnung um 16 Uhr als Experte über die Besonderheiten dieser großen Veranstaltung informieren wird.


Karten für die Best-Pairs auch an der Tageskasse


Für die Best-Pairs gibt es auch an der Tageskasse die Karten für 40 Euro und so haben alle Interessierten die Möglichkeit, zum gleichen Preis wie im Vorverkauf diesen sportlichen Höhepunkt im Güstrower Speedway besuchen zu können.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen