Faustball : Dämpfer nach gutem Beginn

Güstrower Faustball-Männer kassieren in Berlin zwei Niederlagen

svz.de von
17. Mai 2017, 05:00 Uhr

Der zweite Spieltag der Feldsaison in der 2. Faustball-Bundesliga Ost führte die erste Männermannschaft des Güstrower SC nach Berlin, wo sie sich mit dem SV 90 Fehrbellin und Aufsteiger TuS Wakendorf auseinandersetzte. Im Vergleich zum ersten Spieltag fehlten dieses Mal Ronny Kindler und Danny Dolgow im Kader, was sich im Verlauf der Spiele negativ bemerkbar machte.

Der Start gegen Fehrbellin verlief sehr vielversprechend. Entsprechend der Marschroute unterlief dem GSC im ersten Satz kein einziger Eigenfehler und die Abwehr konnte den Ball trotz einer druckvollen gegnerischen Angriffsreihe immer wieder im Spiel halten. Fehrbellin riskierte ein bisschen zu viel, so dass der GSC auf diese Weise direkt den ersten Satzgewinn verbuchte (12:10). Aus Güstrower Sicht ging es aber so nicht weiter. Fehrbellin erhöhte den Druck und machte selbst weniger Fehler, so dass die Barlachstädter immer seltener in den Rückschlag kamen. Schnell liefen die Güstrower einem Rückstand hinterher, der bis zum Satzende nicht mehr aufzuholen war (4:11). Im dritten Durchgang machte sich dann schon fast Verzweiflung auf Seiten des GSC breit, als trotz aller Mühen immer wieder im entscheidenden Moment die Annahme nicht gelang oder wenn dann doch mal der Ball kontrolliert wurde, ein Schlagfehler folgte. Wieder ging der Satz mit 4:11 an den SV 90 Fehrbellin. Gewillt, nun noch einmal alles zu versuchen und Fehrbellin in den Tie Break zu zwingen, machte der GSC-Fünfer es dem Gegner nun noch einmal schwerer. Das Ergebnis fiel schließlich jedoch verdient zu Gunsten der Brandenburger aus (7:11).

Mit dieser vermeidbaren Niederlage gegen einen starken Gegner im Rücken startete der GSC verhalten gegen Aufsteiegr Wakendorf in die Partie. Für die Zuschauer wurde schnell klar: Die Güstrower würden es an diesem Tag ganz schwer haben, gegen einen zwar unerfahrenen, jedoch sehr überlegt agierenden Gegner zu bestehen. Zu löchrig präsentierte sich die Abwehr, zu unpräzise war die ganze Mannschaft im Zuspiel. Till Schulz und Heiko Otto konnten kaum einmal in aussichtsreiche Positionen gebracht werden und ließen viel Kraft bei der Verwertung schlecht gestellter Bälle. Da Wakendorf sicher und solide auftrat, hatte der GSC in dieser Form keinerlei Chance. Einzig im letzten Satz gab es ein kurzes Aufbäumen, welches jedoch zu spät kam, um tatsächlich Zählbares zu verbuchen. Die 0:3-Niederlage (5:11; 5:11; 10:12) war insgesamt mehr als verdient und hinterließ in den Gesichtern der GSC-Spieler viele Fragezeichen.

Nach dem gelungenen Saisonstart vor Wochenfrist und dem misslungenen Auswärtsspieltag in Berlin reisen die Güstrower am kommenden Wochenende nach Bademeusel (Lausitz), um dort gegen die gastgebende SG Bademeusel und den VfK Berlin II wieder in die Erfolgsspur zu finden.

Güstrower SC: Heiko Otto, Philipp Nawroth, Holger Festerling, Jason Dittberner, Till Schulz, Matthias Thyben, Tom Dabbert


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