Schach : Dämpfer in Sachen Wiederaufstieg

In der Verbandsliga konnte Ralf Gebert-Vangeel (links), der neu für die SG Güstrow/Teterow spielt, bereits zweite Punkte aus zwei Partien erkämpfen.
In der Verbandsliga konnte Ralf Gebert-Vangeel (links), der neu für die SG Güstrow/Teterow spielt, bereits zweite Punkte aus zwei Partien erkämpfen.

Schach: SG Güstrow/Teterow spielt Remis, Zweitvertretung an der Tabellenspitze, drittes Team verpasst Überraschung knapp

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23. Oktober 2019, 05:00 Uhr

Die Ambitionen der Schachvereinigung Güstrow/Teterow, den sofortigen Aufstieg in die Oberliga zu schaffen, haben bereits in der zweiten Runde der Verbandsliga einen Dämpfer bekommen. Gegen die Mannschaft von Blau-Weiß Grevesmühlen, die von der Landesliga in die höchste Spielklasse Mecklenburg-Vorpommerns aufgestiegen war, kam das leicht favorisierte Team der SG nicht über ein 4:4-Unentschieden hinaus. Mit einem halben Punkt mehr hätte Güstrow/Teterow sogar die Tabellenspitze verteidigen können, fiel so aber auf den dritten Platz zurück. Dabei ging die Schachgemeinschaft während der Begegnung dreimal in Führung. Nach anfänglichen Remisen von Holger Dettmann und Armin Waschk, der wieder am Spitzenbrett Platz genommen hatte, war es an Ralf Gebert-Vangeel, die Gäste mit 2:1 in Führung zu bringen. Nach einer Niederlage am siebenten Brett brachte Bernd Kiel die SG erneut in die Vorhand. Der Ausgleich erfolgte prompt, als Blau-Weiß am dritten Brett siegte. Hoffnung auf den Doppelpunktgewinn kam bei Güstrow/Teterow auf, als Siegfried Hornecker seine Partie gewann. Doch eine Niederlage am zweiten Brett machte diesen Wunsch zunichte und die Punkteteilung perfekt. „Besonders bitter an dem Tag war, dass alle unsere Verlustpartien aus vermeintlich besseren Stellungen entstanden“, ärgerte sich Vereinschef Lutz Ebert.

Blieb der ersten Mannschaft also die Tabellenführung verwehrt, so eroberte sich diese das zweite Team der SG durch einen deutlichen 6:2-Sieg gegen den bisherigen Spitzenreiter SAV Torgelow III. Siege gelangen Pia-Milena Jörs am Spitzenbrett, Lutz Ebert, Christian Scharf, Andy Schott und Lars-Erik Tackmann. Jürgen Dettmann und Jaden Lippitz spielten remis, während nur das zweite Brett für die SG verloren ging.

Die dritte Mannschaft von Güstrow/Teterow verpasste eine faustdicke Überraschung nur knapp. Beim Mitfavoriten um den Aufstieg in die Landesliga, der zweiten Mannschaft der SG Waren-Malchow, verloren die Schachspieler aus der Barlach- und Bergringstadt hauchdünn mit 3,5:4,5. André Jeske und Fabian Schwenck konnten ihre Partien gewinnen, Joachim Kalettka, Olof Rößler und Bernhard Figurski erreichten gegen von der Papierform her deutlich stärkere Gegner ein Remis. In der Tabelle nimmt Güstrow/Teterow III mit null Mannschafts- und sechs Brettpunkten den achten Platz unter zehn Mannschaften ein.


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