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Lokaler Sport Güstrower Anzeiger

24. August 2017 | 07:00 Uhr

volleyball : Blaue Augen ohne Folgen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Volleyball-Landesliga: Güstrower SC und SV Hoppenrade mit Sieg und Niederlage

Auch wenn die Volleyballer des Güstrower SC in Ueckermünde ihre zweite Saisonniederlage einstecken mussten, bleiben sie unangefochtener Tabellenführer in der Landesliga. Denn auch der SV Hoppenrade, bisher Tabellenzweiter, musste eine Niederlage quittieren.


In ausgeglichenem Tiebreak nicht mit Glück im Bunde


Gegen Gastgeber Einheit Ueckermünde hatte der GSC drei Punkte fest eingeplant, was die Güstrower auch von Beginn an demonstrierten. Wenngleich der 1. Satz bis kurz vor dem Ende sehr ausgeglichen war, machte der GSC den Sack mit einem 25:19 rechtzeitig zu. Im 2. Satz spielten die Güstrower noch stärker auf und führten schon mit 21:13. Eine kleine „Ruhephase“ der Gäste ermöglichte dem Gastgeber noch kurz ein Herankommen bis auf 19:22, doch der GSC straffte sich und nahm die Fäden wieder in die Hand (25:19). Der 3. Satz änderte nichts an der Güstrower Überlegenheit. Der GSC, mit nur sieben Spielern angereist, spielte im Rahmen seiner Möglichkeiten auch diesen Satz erfolgreich zu Ende. Mit dem 25:19 war das Spiel nach 58 Minuten beendet.

Viel schwerer taten sich die Güstrower im zweiten Spiel des Tages. Gegen den PSV Neustrelitz/Wesenberg II kam kein richtiger Spielfluss auf und der PSV brachte die Güstrower immer wieder aus ihrem Rhythmus. So gingen die ersten beiden Sätze mit jeweils 19:25 verloren. Die Güstrower gaben nicht auf, kämpften sich aufopferungsvoll zurück. Den 3. Satz konnten sie mit 25:22 für sich entscheiden. Im darauf folgenden Satz waren die Barlachstädter deutlich überlegen und gewannen sogar mit 25:16. Im Tiebreak allerdings sah man dann zwei gleichwertige Mannschaften. Als der PSV 13:11 führte, fehlte den Barlachstädtern auch das nötige Glück, und mit 13:15 ging dieses Spiel mit 3:2 an Neustrelitz/Wesenberg.

GSC: Eckstein, Frick, Kupsch, Radloff, Roode, Stegemann, Winkler


Hoppenrade muss zweimal in den Entscheidungssatz


In Bad Doberan lautete die erste Ansetzung des Tages Hoppenrade gegen Warnow Rostock. Mit acht Spielern angereist, begann der SV Hoppenrade stark und konnte den 1. Satz klar mit 25:18 für sich entscheiden. Starke Aufschläge und ein sehr guter Block ließen die Rostocker kaum ins Spiel kommen. Im 2. Satz verloren die Rand-Güstrower den Faden. Aus einer starken Abwehr heraus mit viel Kampf und Einsatz brachten die Rostocker die Sätze 2 und 3 auf ihr Habenkonto. Die Hoppenradener kämpften sich trotz eines lädierten Mittelblockers (Martin Frenz) zurück. Nach dem Motto „nicht schön aber selten“ wurde der 4. Satz mit 26:24 gewonnen und nach der neuen Punkteregelung immerhin ein Pünktchen eingefahren. Kurz und knapp ging der Tiebreak mit 15:12 verdient an Warnow.

Gegen die Münsterstädter war nun aber ein Sieg „Pflicht“ für den SVH. Doch der 1. Satz verlief auf Augenhöhe und ging mit 26:24 knapp an die Gastgeber. Im 2. und 3. Satz spielte der SV Hoppenrade wieder sein gewohnt schnelles und hartes Angriffsspiel und setzte die Doberaner mit starken Aufschlägen und einem erstarkten Block schwer unter Druck. Die beiden Mittelblocker Polle und der für den verletzten Frenz einspringende Döscher schlugen einen nach dem anderen Schnellangriff ins Feld der Gastgeber. Über den Außenangriff setzten sich Schröder und Baier immer wieder durch und mit 25:19 und 25:18 gab es klare Satzgewinne für Hoppenrade. Satz 4 war dann allerdings ein Debakel für den SVH – 17:25! Zum Glück fingen sich die Hoppenradener noch. Nach einer starken Aufschlagserie und dem ersten Wechsel bei 6:1 für Hoppenrade waren alle Messen gesungen. Die Gastgeber kämpften sich zwar noch einmal stark heran, aber die Gäste ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen (15:13).



SVH: Schröder, Frenz, Baier, Döscher, Abrahams, Polle, Utterodt, Zimmermann


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