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„Rudolf Harbig- Halle“ : Bitte keinen Einheitsbrei!

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Das Thema „Rudolf Harbig- Halle“ wurde bereits im Jahre 2009 im Heft 1 der Güstrower Sportchronisten aufgeworfen. Auslöser war ein Artikel der SVZ, in dem Herr Wolf zitiert wurde, dass der froh sei, den Namen Rudolf Harbig „nie mehr in den Mund nehmen“ zu müssen. Leider war damals keine Reaktion von irgendeiner Seite zu merken.

Bei den Recherchen zu dem Artikel konnte kein Beschluss über Namensänderung ermittelt werden. Irgendjemand hat sich also die Freiheit herausgenommen, eine Umbenennung vorzunehmen. Sollte wirklich kein Protokoll zur Namensänderung gefunden werden, heißt unsere Sport- und Kongresshalle nach wie vor „Rudolf-Harbig-Halle“.

Dieser Name sollte auch bleiben. Den Einheitsbrei Sport- und Kongresshalle (Stadthalle Rostock, Sport- und Kongresshalle Schwerin, Fest- und Kongresshalle Neubrandenburg, Sport-, Fest- und Kongresshalle Greifswald…) sollten wir uns verkneifen. Ein Name wie „Sport- und Kongresshalle Rudolf Harbig“ ist nach meinem Empfinden zu lang, dagegen ist die „Rudolf-Harbig-Halle“ eine einprägsame, angenehme Namensgebung.

Wenn jemand meint, „für die meisten wird es immer die Kongresshalle bleiben“, so sollte er mal die Generationen Fragen, die jahrzehntelang in der Rudolf-Harbig-Sporthalle trainiert und gespielt haben. Die nennen sie nämlich heute noch beim richtigen Namen. Auf die Vermarktung der Halle hat der Name keinen Einfluss, die Größe und der Service machen‘s. Es sei denn, wir nennen unsere Halle nach einem großen Konzern (Waldstadion heißt heute Commerzbank-Arena). Dann aber danke!



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