Handball : „Big Point“ für Güstrower Handball-Männer

Daniel Niemann punktete mit dem GHV gegen favorisierte Rostocker.   Fotos: Hans-Albrecht Kühne (4)
Daniel Niemann punktete mit dem GHV gegen favorisierte Rostocker. Fotos: Hans-Albrecht Kühne (4)

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17. Januar 2016, 14:09 Uhr

In der Handball-MV-Liga landeten die Männer des Güstrower HV (12.) einen überraschenden Punktgewinn. Gegen den HC Empor Rostock II (3.) gelang den Barlachstädtern bei 24:24 ein sogenannter „Big Point“.

Früh zeichnete sich ab, dass es eine torarme Partie wird, denn nach zehn gespielten Minuten stand es erst 2:2. In Folge legten die Gäste auf 2:4 vor, aber bei den Güstrowern war der Kampfgeist geweckt. Beim 7:8 gelang es den Gästen letztmalig, in Durchgang eins einen Führungstreffer zu erzielen, denn nach dem 8:8 übernahmen die Barlachstädter beim 9:8 erstmalig die Führung. Aufgrund einer starken Abwehr sowie den Megarückhalt durch Torwart Oliver Mayer erhöhten die Hausherren sogar auf 11:8. Der Gästetrainer warf die Grüne Karte und nutze die Auszeit zu mahnenden Worten an seine Schützlinge, welches Wirkung zeigte. Die U23 holte bis zur Pause den Rückstand auf und erzielte im letzten Freiwurf noch den Ausgleich (11:11). Somit war wieder alles offen in Hälfte zwei.

Nach Wiederanpfiff trafen die Rostocker zweimal in Folge, bevor die Hausherren zum Zuge kamen. Erneut kämpften sich die Mayer/Köhler-Jungs ins Spiel zurück (13:13). So pendelte der Spielstand über 16:17, 17:18, 19:20 dahin. Beim 21:20 eroberten die Barlachstädter die Führung zurück und Empor lief hinterher. In Minute 57, beim 22:22, war immer noch alles offen und so langsam keimte der Gedanke, einen Punkt in heimischer Halle zu behalten oder sogar einen Sieg zu erringen. Nochmal wiederholte sich der Spielverlauf mit dem Ergebnis 23:23. Dann gelang den Gästen der 24. Treffer. Güstrow bekam einen Strafwurf zugesprochen, der sicher zum 24:24 verwandelt wurde. Die Spannung steigerte sich weiter, denn in den letzten Sekunden entschieden die Unparteiischen auf Strafwurf für die Gäste. Oliver Mayer war aber besonders gut aufgelegt und parierte den Wurf und sicherte damit der Mannschaft den „Big Point“.

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