Fußball : Auswärtssieg mit Luft nach oben

Fußball-Verbandsliga, 2. Spieltag: Grimmener SV – Güstrower SC 2:3 (1:2)

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19. August 2019, 05:00 Uhr

Zweiter Sieg im zweiten Spiel. Fußball-Verbandsligist Güstrower SC kann somit von einem optimalen Start in die noch junge Saison sprechen, wusste beim 3:2-Erfolg in Grimmen aber nur stellenweise zu überzeugen. „Gegen die Spitzenteams der Liga hätte das nicht gereicht“, ordnet GSC-Trainer Holger Scherz den Sieg richtig ein. Vor allem fußballerisch erhofft er sich in Zukunft eine Steigerung.

Dass die Güstrower in Grimmen eine unangenehme Aufgabe erwartet, wussten die 09er, im Endeffekt können sie aber froh sein, dass sich keiner verletzt hat. „Die Grimmener Spielweise hat mit Verbandsliga-Fußball nichts zu tun, muss ich ehrlicherweise sagen. Ich hätte viermal glatt Rot gegeben, so wie die teilweise in die Zweikämpfe gegangen sind. Für mich ist diese Härte übertrieben“, moniert Scherz die harte Gangart des GSV. Natürlich hatte er auch Dinge bei seiner eigenen Mannschaft zu bemängeln. „Dass wir in der ersten Halbzeit zu sehr auf Sicherheit bedacht waren, hat mir gar nicht gefallen. Das haben wir in der zweiten Halbzeit besser gemacht“, erklärt der GSC-Coach. Er hatte aber nie das Gefühl, dass seine Truppe dieses Spiel nicht gewinnen wird. Dafür strahlte sie zu viel Überlegenheit aus – und machte schließlich auch Tore. Beim 1:0 profitierte Sava-André Mihajlovic von einer Vorlage Tim Schumachers (15.). Der Grimmener Ausgleich fiel dann zwar aus heiterem Himmel (28.), allerdings war der Foulstrafstoß berechtigt. Nachdem sich dann Sava-André Mihajlovic und Rico Keil sehenswert durchkombinierten, war es schließlich Tim Schumacher vorbehalten, die erneute GSC-Führung zu erzielen (39.).

Die Offensivkraft besorgte nach dem Seitenwechsel auch das 3:1 (53.), ehe die Güstrower weitere gute Chancen ungenutzt ließen. Während Rico Keil zum Beispiel am Querbalken scheiterte, traf Stephan Rambow im Gegenzug zum 2:3 (84.). So war es in der Schlussphase aus Güstrower Sicht unnötig spannend, wenngleich sie nichts mehr zuließen. „Gegen Neubrandenburg müssen wir eine Schippe drauflegen“, blickt Holger Scherz voraus. Die Vier-Tore-Städter schlugen den TSV Bützow zuletzt mit 9:2. Das sollte für den GSC Warnung genug sein.

Güstrower SC: Florian Kirsch – Sven Bildhauer, Tim Schumacher (69. Niklas Köster), Henrik Löhning, Rico Keil, Tim Peters (90. Vinzent Writschan), Jonas Reister (53. Lukas Möller), Sava-André Mihajlovic, Björn Plate, Ole Schuller, Björn Boy

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