Fußball-Verbandsliga : Auf der Suche nach dem Rhythmus

Der Güstrower SC um Torhüter Florian Kirsch (r.), der bisher in sieben von acht Ligaspielen zum Einsatz kam, kassierte bislang schon 22 Gegentreffer. Nicht nur diese Bilanz gilt es im Heimspiel gegen den SV Warnemünde, für den GSC zu verbessern.
Der Güstrower SC um Torhüter Florian Kirsch (r.), der bisher in sieben von acht Ligaspielen zum Einsatz kam, kassierte bislang schon 22 Gegentreffer. Nicht nur diese Bilanz gilt es im Heimspiel gegen den SV Warnemünde, für den GSC zu verbessern.

Fußball-Verbandsliga, 9. Spieltag: Güstrower SC empfängt heute Abend um 19.30 Uhr den SV Warnemünde

Kopf Robert Grabowski.JPG von
18. Oktober 2019, 05:00 Uhr

Vier der letzten fünf Fußball-Verbandsliga-Spiele hat der Güstrower SC verloren, ist inzwischen auf Rang zehn (zwölf Punkte) abgerutscht. Gegen den SV Warnemünde (7. Platz, 13 Punkte) kann der GSC heute um 19.30 Uhr im heimischen Jahnstadion die Bilanz wieder aufbessern. „Unabhängig von den Plätzen wollen wir einfach wieder in unseren Rhythmus kommen und die Spiele gewinnen. Wir haben nicht so schlechte Spiele gemacht, obwohl wir verloren haben. Ich klammer das Spiel beim Rostocker FC aus, wo wir einen rabenschwarzen Tag hatten. Das hängt uns noch so ein bisschen in den Knochen“, sagt Güstrows Trainer Holger Scherz.

Das Pokal-Aus gegen den FC Hansa Rostock (0:6) am zurückliegenden Wochenende sollte für die Barlachstädter allerdings keine Nachwirkungen mehr haben, denn der Drittligist ist natürlich kein Maßstab. „Er hat in diesem Wettbewerb eigentlich nichts zu suchen und macht ihn auch ein stückweit kaputt“, sagt Holger Scherz, denn keine Mannschaft in Mecklenburg-Vorpommern sei mit den Profis konkurrenzfähig. Ein Spiel auf Augenhöhe erwartet er dagegen heute gegen den SV Warnemünde. „Ich sehe keinen Favoriten“, erklärt der 49-Jährige. Für ihn wird die Tagesform entscheidend sein. „Das Gute ist, dass wir die selbst beeinflussen können“, hofft Holger Scherz auf einen guten Auftritt seiner Mannschaft.

Vor etwas mehr als drei Monaten standen sich die Güstrower und Warnemünde schon einmal gegenüber – in einem Testspiel. Der GSC siegte damals 6:0. „Das hat aber gar nichts zu sagen. Testspiele kann man eigentlich nicht werten“, sagt Scherz. Die Warnemünde werden mit Sicherheit ein anderes Gesicht zeigen, müssen aber fortan auf ihren Toptorschützen Martin Ahrens (9 Tore) verzichten. Er zog sich am vergangenen Sonntag im Pokalspiel beim FC Schönberg einen Kreuzbandriss zu. „Das ist schade für den Jungen, macht die Sache für uns aber nicht einfacher. Auf einmal sind dann andere da, die man vorher gar nicht auf dem Schirm hatte“, warnt Holger Scherz davor, den Gegner auch nur annähernd zu unterschätzen. In dieser Liga könne schließlich alles passieren, trotzdem ist die Zielstellung der Güstrower eindeutig. „Wir wollen die drei Punkte bei uns lassen“, so Scherz.

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