Teterow : Auerhahn fliegt erstmals nach England

Das Gewinnertrio mit Sieger Adam Ellis (M.).
Das Gewinnertrio mit Sieger Adam Ellis (M.).

Brite Adam Ellis gewinnt Teterower Speedwayklassiker am Pfingstsonnabend. Olchinger Martin Smoliski nach guter Leistung knapp am Podest vorbei

svz.de von
10. Juni 2019, 18:00 Uhr

Nach einem spektakulären Finale im Sechser-Speedway ging der traditionell am Vorabend des Teterower Bergringrennens ausgefahrene Auerhahnpokal erstmals auf die britische Insel. Dabei war der Auftakt für den späteren Sieger Adam Ellis mit einem „Nuller“ im ersten Lauf alles andere als optimal, ein Laufsieg und drei zweite Plätze reichten dem 23-jährigen Briten mit Platz acht nach 20 Läufen dann aber zum Einzug ins Halbfinale.

Zwei Deutsche in der Vorschlussrunde

Die sportlichen Akzente im mit Fahrern aus acht Nationen sehr ausgeglichenem Feld hatten bis dahin allerdings vor allem der junge Däne Rasmus Jensen, mit 14 Laufpunkten Vorrundenbester, und der Grand-Prix-Fahrer Artem Laguta aus Russland gesetzt. Mit dem deutschen Meister Martin Smolinski und U21-Meister Michael Härtel schafften sehr zur Freude der 4500 Fans auch zwei Deutsche den Sprung in die Vorschlussrunde, während die „jungen Wilden“ Lukas Fienhage, Dominik Möser und auch René Deddens mit hinteren Plätzen ausschieden.

Begeisterungsstürme auf den Rängen begleiteten dann im ersten Halbfinale den rasanten Ritt von Publikumsliebling Smolinski auf Platz zwei hinter dem norwegischen Routinier Rune Holta und vor Rasmus Jensen.

Adam Ellis mit herausragender Leistung

Im zweiten Halbfinale verpasste Michael Härtel mit Platz vier knapp den Finaleinzug. Stahlschuhpiloten aus sechs Ländern rollten dann zum Endlauf an die Startbänder. Nach seinem vorherigen Halbfinalsieg startete Adam Ellis erneut super und wurde nach fünf Runden vor Rune Holta und dem Schweden Filip Hjelmland als 18. Auerhahngewinner gefeiert.

Für Matin Smolinski blieb trotz guter Leistung der undankbare vierte Platz. „Ich habe ein gutes Rennen geliefert. Im Finale war mein Start nicht perfekt und beim Sechser-Speedway wird es dann sehr schwer“, resümierte der Olchinger, der auch heiß auf die GP-Wildcard Ende August an gleicher Stelle ist.

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