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Lokaler Sport Güstrower Anzeiger

21. November 2017 | 15:11 Uhr

Hockey : ATSV setzt Tradition fort

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Güstrower Hockeyverein veranstaltet am kommenden Wochenende das 57. Wilhelm-Höcker-Turnier in der Sport- und Kongresshalle

svz.de von
erstellt am 21.Okt.2014 | 11:55 Uhr

Am kommenden Sonnabend und Sonntag startet die Hallenhockey-Saison in die Vollen. Mit dem 57. Wilhelm-Höcker-Turnier veranstaltet der ATSV Güstrow das erste Vorbereitungsturnier überhaupt. „Es ist eines, wenn nicht sogar das älteste Hallenhockeyturnier Deutschlands“, sagt Marco Drenckhan, Teammanager des ATSV Güstrow. Bei den Männern präsentieren sich fünf Zweitligisten, jeweils zwei Regional- und Oberligisten sowie ein Verbandsligist in der Sport- und Kongresshalle.

Der ATSV Güstrow will den Wettkampf als Standortbestimmung nutzen. Die Barlachstädter streben in der kommenden Saison nämlich den erneuten Klassenerhalt in der 2. Bundesliga Ost an. „Alles andere wäre unrealistisch. Ich gehe davon aus, dass der Mariendorfer HC den Durchmarsch macht. Der Rest ist leistungsmäßig dicht beieinander. Da wird die Tagesform entscheiden“, sagt Marco Drenckhan. Der MHC, Absteiger aus der ersten Liga, stellt sich ebenfalls am kommenden Wochenende in Güstrow vor und ist für Drenckhan der große Turnierfavorit. „Es ist aber ein Vorbereitungsturnier, da weiß man nie so genau“, hofft der 45-Jährige auf eine Überraschung.

Beim 57. Wilhelm-Höcker-Turnier muss der ATSV auf Linksverteidiger David Müller verzichten, der den Güstrowern nach fünf Jahren aus beruflichen Gründen den Rücken kehrte. Demgegenüber steht aber auch ein Neuzugang: Nils Steppat läuft künftig im ATSV-Trikot auf. 18 Mann umfasst der Güstrower Kader. Diese Spieler sollen nun dafür sorgen, dass auch weiterhin zweite Liga in der Halle gespielt wird, nachdem in der Feldsaison zwar der Landesmeistertitel errungen, der Regionalliga-Aufstieg dagegen verpasst wurde. „Priorität hat bei uns aber die Halle. Da stecken wir all unsere Kraft rein. Wir sind da schließlich ein Aushängeschild der Stadt Güstrow“, sagt Marco Drenckhan. Die Spiele des ATSV sind zudem ein Zuschauermagnet. Dennoch sei es für alle Spieler nur ein Hobby, keiner verdiene auch nur einen Cent. „Hockey ist nach wie vor eine Randsportart. Bei uns zahlt jeder Beitrag. Wir machen es, weil es uns Spaß macht“, sagt der Güstrower Teammanager.

Während bei den Männern eher tiefer gestapelt wird, zählt für die Frauen-Mannschaft des ATSV nur der Wiederaufstieg. Dieser wird allerdings mit einem neuen Trainer angepackt, denn Michael Schneider beendete seine Tätigkeit nach zehn Jahren. Stattdessen betreut nun Andreas Sill das Team. Die Mannschaft an sich bleibt gleich, setzt sich mit den Spielerinnen zusammen, die in der vergangenen Saison aus der Regionalliga in die Oberliga abstiegen. Auf Lisa Pillat müssen die Güstrowerinnen jedoch noch ein wenig verzichten, die momentan im Ausland weilt.

Ihre Form testen die ATSV-Damen ebenfalls am kommenden Wochenende beim heimischen 57. Wilhelm-Höcker-Turnier. Auch hier ist das Teilnehmerfeld gut bestückt. Ein Erst-, ein Zweitligist, fünf Regional- und drei Oberligisten spielen – wie bei den Männern auch – in zwei Gruppen.

Güstrows Frauen eröffnen das Turnier am Sonnabend um 9.30 Uhr mit dem Spiel gegen den Lübecker BV. Gleich im Anschluss (Spielzeit 30 Minuten) treffen die Güstrower Männer auf den Mariendorfer HC. Am Sonntag startet das Turnier um 9 Uhr. Die Halbfinals finden gegen 11.20 Uhr statt. Die Sieger werden bei den Damen um 15 Uhr und bei den Männern um 15.45 Uhr ermittelt.

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