Leichtathletik : Viermal Edelmetall am Öresund

Das LAC-Team kehrte medaillengeschmückt aus Schweden zurück.
Das LAC-Team kehrte medaillengeschmückt aus Schweden zurück.

Leichtathleten des LAC Mühl Rosin kehrten medaillengeschmückt aus Schweden zurück

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11. Juli 2019, 05:00 Uhr

Seit 2006 schickt der LAC Mühl Rosin ein Team zu den Öresundspielen nach Helsingborg. Sechs Mädchen und sieben Jungen, betreut vom Trainerteam Wibke Schulz, Toni Kunkel und Mario Nass, schnupperten zum Teil erstmals schwedische Luft und konnten bei den dreitägigen Wettkämpfen 1x Gold, 2x Silber und 1x Bronze erkämpfen. Auch für die Plätze 4 bis 8 werden in Helsingborg Medaillen vergeben – gleich 20 dieser Belobigungen gingen nach Mühl Rosin. Zudem wurden wieder reichlich persönliche Bestleistungen (insgesamt 31) aufgestellt – alle LAC-Starter konnten so Erfolgserlebnisse verbuchen.

Gold beim ersten Mal

Die wertvollsten Platzierungen unter den zirka 1000 Teilnehmern aus neun Ländern verbuchten die 10- und 11-jährigen Jungen: Johannes Kunkel (M10) trat erstmals im Kugelstoßen an und beförderte das 2kg-Gerät so weit wie bisher kein 10-jähriger LAC-Athlet vor ihm. Mit 8,54 Meter ließ er auch die schwedische Konkurrenz hinter sich und holte Gold für den LAC. Sein gleichaltriger Teamkollege Simon Stief konnte sich im 60m-Sprint die „Silberne“ mit neuer Bestleistung (8,94sec) erlaufen. Dazu kamen zwei weitere Podestplätze (4. Weitsprung, 5. über 600m). Pepe Syniawa (M11) war bereits zum dritten Mal in Schweden: er erreichte bei allen vier Starts das Treppchen. Beste Platzierung: Silber im 600m-Lauf, in dem kurioserweise auch nach Auswertung des Zielfotos kein eindeutiger Zweiter auszumachen war – Pepe und sein schwedischer Kontrahent lieferten sich bis auf die Hundertstelsekunde ein „totes Rennen“ (1:55,91min).

Der älteste LAC-Starter Niclas Schulz bewies seine Stärke im Speerwurf und holte mit persönlicher Bestleistung Bronze in der MU20. Seine 40,39m und auch seine 400m-Zeit (54,63sec/Platz 4) stellen gleichzeitig LAC-Öresundbestleistungen dar. Auch Florian Meyer (MU18) erzielte so einen Bestwert: seine 11,73sec (Rang 6) über die 100m hat bisher noch kein Mühl Rosiner in Helsingborg unterboten. Die beiden anderen Jungen waren Schweden-Neulinge: der 9-jährige Max Jager erreichte sowohl im Sprint (Platz 7) als auch mit dem ungewohnten 300g-Ball (Platz 4) Medaillenränge. Till Stapel (M13) gelang sogar das Kunststück, in allen fünf Disziplinen das Podest zu erreichen. Hierbei gelang ihm viermal die Verbesserung seiner persönlichen Rekordmarken.

Knapp das Edelmetall verpasst

Die beiden Mädchen der AK9 Emma Groth und Hannah Koß erreichten gemeinsam den Sprintendlauf und belegten dort die Plätze 5 beziehungsweise 6. Beim Ballwurf war Hannah etwas besser und verpasste als Vierte nur knapp Edelmetall. Zwei weitere Neulinge waren in der W11 am Start: Nele Blohm erzielte zwei neue Bestleistungen und stellte außerdem ihre Bestmarke im Hochsprung ein. Allerdings brauchte sie bei ihren 1,20m einen Versuch mehr als die höhengleiche Achtplazierte und belegte den undankbaren neunten Platz. Teamkameradin Natalia Kuberka platzierte sich sowohl über die Kurz- (60m: Rang 5) als auch die Mittelstrecke (600m: Rang 7) unter den Medaillengewinnern. Mit guten 1,39m konnte Amy Seefeldt im Hochsprung der W13 ebenfalls Platz 7 belegen. Als älteste LAC-Teilnehmerin war diesmal Leandra Kunkel in der W15 dabei, die ihren sechs Medaillen aus den Vorjahren weitere zwei hinzufügte (Kugelstoßen und Weitsprung: jeweils Platz 7).

Der seit Januar 2019 für den 1. LAV Rostock startende Erik Hühnel hatte in den vergangenen fünf Jahren viele Plaketten für den LAC in Schweden erkämpft – war diesmal zwar nicht in Helsingborg am Start, erreichte aber bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der U16 in Bremen seine erste nationale Medaille: im Weitsprung gelangen ihm 6,41m – Bronze! Im Speerwurf klappte es mit Platz 7 nicht ganz so gut – trotzdem herzlichen Glückwunsch vom „Ausbildungsverein.“

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