Handball Bezirksliga West Frauen : Zum zweiten Mal 30 Tore in einem Spiel geworfen

Die Plauer Handball-Frauen festigen mit dem Auswärtssieg ihre Spitzenposition.
Die Plauer Handball-Frauen festigen mit dem Auswärtssieg ihre Spitzenposition.

TSG Wittenburg – Plauer SV 11:30 (5:16)

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24. September 2019, 00:00 Uhr

Mit 30:11 Toren überrannten die Plauer Handball-Frauen das Team der TSG Wittenburg in deren Heimhalle und stehen jetzt mit drei Siegen an der Tabellenspitze der Bezirksliga West.

An diesem Spieltag waren die Seestädterinnen über die gesamte Zeit voll konzentriert und ließen keine Schwächen erkennen. Die harte Arbeit im Training machte sich nun endlich bezahlt. In der vergangenen Saison verlor der Plauer SV beide Punktspiele gegen die TSG. Damals träumten die Damen nur davon, in einem Spiel 30 Tore zu werfen. In dieser Saison gelang das nach dem Saisonauftakt in Güstrow (30:21) nun schon zum zweiten Mal.

Die Plauer Black Ladys fackelten diesmal nicht lange und und lagen nach vier Minuten bereits mit 3:0 in Führung. Leider zog sich Hendrikje Bache in dieser Startphase beim erfolgreichen Torabschluss eine Verletzung zu und musste ihren Einsatz beenden. Die Rechtsaußenposition wurde kurzerhand durch Julia Harder, Johanna Weber und schließlich sogar durch Torhüterin Christina Hesse würdig vertreten. Den Spielverlauf beeinflusste das nicht. Die Abwehr wurde auf 5:1 umfunktioniert, was sich als kluger Spielzug erwies. Denn mit dieser Formation hatten die Wittenburgerinnen ihre Probleme. Aus dieser stabilen Abwehr heraus konnte ein Tempogegenstoß nach dem anderen eingeleitet und meist mit einem Tor abgeschlossen werden. Mit einem deutlich 16:5 für Plau ging es in die Halbzeitpause.

Trainer Frank Harder war hoch zufrieden und riet dazu, das Spiel etwas ruhiger zu halten, um weitere Verletzungen zu vermeiden. Denn auch Julia Harder hatte es in der 1. Hälfte erwischt und Probleme mit dem Knie machten sich bemerkbar. Auch wenn die Abwehrarbeit der Gastgeberinnen sehr aggressiv war, bauten die Black Ladys die Führung in den ersten sieben Minuten der zweiten Halbzeit auf 19:5 aus. Die TSG reagierte mit einer 4:2-Abwehr, was aber auch nichts am Sturmlauf der Gäste änderte. Zudem parierte PSV-Torfrau Natalie Lutsyuk zwei Siebenmeter.

Jetzt musste auch noch Jessica Spiegelberg verletzt vom Feld, doch Plau hatte das Spiel weiter im Griff. In den letzten Minuten standen alle drei Torhüterinnen auf dem Feld: Laura Lasanske im Tor, Natalie Lutsyuk als Kreisläuferin und Christina Hesse auf Rechtsaußen. Die Wittenburgerinnen blieben selbst bei dieser ungewöhnlichen Aufstellung der Black Ladys chancenlos.

Am 19. Oktober geht die Reise zum SV Crivitz.


Plauer SV: Hesse, Lutsyuk (Tor), Weber (4), Schubert (4), Hirche (2), Heiden (6), Harder, Gotzian (4), Lasanske (Tor), Spiegelberg (6), Markhoff (3), Bache (1); Siebenmeter: Wittenburg 1/3; Plau 3/5, Zeitstrafen: Wittenburg 2, Plau 1


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