TSV Goldberg Handball : TSV-Senioren erfüllen Vorgabe

Auch in Goldberg durfte das traditionelle Tourbild zum Abschluss des Benefizspiels nicht fehlen. Fotos: Barbara Arndt
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Auch in Goldberg durfte das traditionelle Tourbild zum Abschluss des Benefizspiels nicht fehlen. Fotos: Barbara Arndt

Großartige Stimmung bei meckpommGas-Promotiontour der Schweriner Handball-Stiere in Goldberg

svz.de von
19. Mai 2019, 23:56 Uhr

Es ist erst ein paar Wochen her, da hatte Hartmut Seeber schon wieder alle Fäden in der Hand. Er begann, das Benefizspiel der Handballsenioren seines Sportvereins gegen die Mecklenburger Stiere vorzubereiten. Diesen großartigen Abend miterleben durfte der 59-Jährige nicht mehr: Hartmut Seeber starb im April völlig unerwartet. So begann der zweite Stopp der diesjährigen meckpommGas-Promotiontour in der Goldberger Mehrzweckhalle mit einer Schweigeminute und der Erinnerung an einen verlässlichen und engagierten Vereinskameraden.

Dann aber übernahmen die Schiedsrichter Karl-Heinz und Ronny Zühlke eine Partie, die 150 begeisterte Zuschauer, darunter die lautstarken Fußballer des TSV als Stimmungsgaranten, 69 schöne Tore sehen ließ. „Wir haben unsere Vergabe erfüllt“, kommentierte der scheidende Vereinsvorsitzende Michael Haase nach dem Abpfiff. Man wollte die Stiere unter 50 halten und selbst mindestens ein Tor mehr erzielen als beim Tourstop vor zwei Jahren. Und beides ging mit dem Endstand von 22:47 (10:22) auf.

„Es war ein sehr schönes Spiel, wir hatten wieder viel Spaß“, so Kreisläufer Michael Haase. Die Zahl der individuellen Fehler und auch das nicht Drittliga-adäquate Tempo konnte er seinen Mitspielern nachsehen: Die Goldberger Handballer sind in der Bezirksliga West der Senioren aktiv – da muss man Alter und Gewicht als Vorteil verstehen und einsetzen, so Abteilungsleiter Axel Jesse. Und Gemeinschaft leben. Denn mit Olaf Crölle, der für gewöhnlich für die zweite Mannschaft der Mecklenburger Stiere das Tor hütet, hatte sich die fröhliche Mannschaft des TSV noch eine gute Verstärkung geholt.

Eine starke Leistung zeigte der neunjährige Fabian Müller aus Lalendorf in der Halbzeit beim Siebenmeterwerfen der Zuschauer gegen Stiere-Torwart Robert Heinemann. Als einziger der fünf ausgelosten Werfer traf der junge Fußballer mit einem eleganten Heber. Mutter Ina Müller, einst selbst Handballern, und Opa Wolfgang Wessel, der in früheren Zeiten die Handballdamen trainierte, waren nicht nur stolz auf Fabian, sondern entwickelten gleich die Idee, dass man doch wieder eine Nachwuchsmannschaft gründen sollte. Das wäre ganz im Sinne der der Mecklenburger Stiere und ihres Tourpartners, der Stadtwerke Schwerin GmbH. „In Goldberg erleben wir immer eine tolle Stimmung. Wenn die dazu beiträgt, den Sport in der Region zu fördern, dann haben wir gemeinsam alles richtig gemacht“, so Stadtwerkesprecher Aurel Witt.

TSV Goldberg: Gerds, O. Crölle – Jesse, Haase 2, Müller 3, Dahl, Tetmeyer 3/1, Grützmacher, Dethloff, Weil 7, Wopat 7, T. Crölle, Bergunde

Mecklenburger Stiere: Kominek 2/2, Heinemann 1/1 – M. M. Pedersen 3, Grämke 2, Grolla 2, Barten 4, Zufelde 8, M. J. Pedersen 4, Passias 1, Krutzky 3/1, Pärt 2, Leu 9, Kroll 6

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