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Springreiten : Pferde fit für’s Fünf-Sterne CSI

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Derbysieger André Thieme aus Plau am See gewann den Großen Preis von Plöwen / Letzter Test vor Start in Calgery

Vor seinem Start beim Fünf-Sterne CSI im kanadischen Calgary in 14 Tagen wollte André Thieme (Plau) seine Spitzenpferde noch einmal wettkampfmäßig überprüfen. Dazu nutze der neu in den Bundes-Championatskader aufgenommene dreifach Derbysieger am Wochenende das S-Turnier in Plöwen bei Löchnitz. Der Test gelang. Nachdem er seine drei Pferde Contaga, Capelius S und Conthendrix im Rahmen eines M-Punktespringens mit dem Platz vertraut gemacht hatte und drei lockere Runden drehte, setzte er sie unmittelbar danach im Großen Ein-Sterne-Preis Klasse S ein. Alle drei blieben im Umlauf fehlerfrei, wobei der 39-Jährige die Catoki-Stute Contaga schonte, nicht in der Siegerrunde einsetzte und mit ihr Siebter wurde.

Mit dem zehnjährigen Conthendrix und dem achtjährigen Capelius S griff er in der Siegerrunde an. Capelius S war das Startpferd und blieb bei kontrollierter Offensive fehlerfrei. Max-Hilmar Borchert (Stechlin-Menz) war danach mit Caspino 2,5 Sekunden schneller und setzte sich an die Spitze. Dann folgte ein Angriff von Anna Jürgens aus dem benachbarten Polzow. Wohlwissend, dass Thieme noch folgte ließ sie ihren Schimmel Levado, mit dem sie schon am Samstag das Hauptspringen (M**) gewonnen hatte, vorwärts galoppieren und nahm Borchert noch zwei Sekunden ab. Aber das Risiko forderte Tribut, denn eine Stange fiel. Nun konnte Bochert nur noch Thieme gefährlich werden. Im Stile eines professionellen Erfolgsreiters spulte der Plauer den Ritt ab, der Schimmel blieb fehlerfrei und das Paar siegte mit knapp 1,5 Sekunden Vorsprung vor dem Prignitzer. Mit Capelius S wurde André Thieme Dritter und Anna Jürgens, die den schnellsten Ritt lieferte, wurde Vierte. „Meine Pferde sollten vor Calgary noch einmal gehen, aber nicht zu schwer, hat mir der Bundestrainer empfohlen. Da kam mir Plöwen, wo die Bedingungen gut sind, gerade recht“, erklärte André Thieme. Am Dienstag musste er mit zwei anderen Pferden schon wieder zum Bundeschampionat in Warendorf ran.




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