springreiten : Noch ein Turnier nachgelegt

Auf Cinderella legte Christoph Lanske in Neu Benthen die schnellste Zeit hin und sicherte sich so den Großen Preis.
Auf Cinderella legte Christoph Lanske in Neu Benthen die schnellste Zeit hin und sicherte sich so den Großen Preis.

Familie Schmidt lud zum Abschluss der Freilandsaison nach Neu Benthen ein / Sieg im Großen Preis geht an Christoph Lanske

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01. Oktober 2018, 23:00 Uhr

Im Hause Schmidt in Neu Benthen hatte man kurz entschlossen am letzten September-Wochenende noch ein Freiland-Springturnier auf die Beine gestellt. Mit 700 Nennungen von 130 Reitern für die 13 ausgeschriebenen Prüfungen bis Klasse S waren die drei Turniertage sehr gut ausgelastet.

Der Große Preis wurde in Klasse S als Zwei-Phasen-Springen ausgetragen. Einen besseren Freilandsaison-Abschluss hätte es für die Gastgeberfamilie nicht geben können. Auf der achtjährigen Cinderella aus dem Besitz von Heinz Schmidt hat Christoph Lanske (Dersekow) das Springen gewonnen. Nur eine halbe Sekunde langsamer war Denise Svensson, Bereiterin auf dem Hof Schmidt, mit dem achtjährigen Casper von Stein. Sie wurde auf Quincy auch Vierte. Dazwischen platzierte sich André Thieme (Plau) mit King Kastano.

Auf diesem Hengst hatte Thieme kurz vorher die 2. Abteilung des Zwei-Sterne M-Springens gewonnen und Christoph Lanske mit Cinderella hinter sich gelassen. Michael Nagel (Gadebusch), wurde mit Quester Dritter. Eine knappe Entscheidung gab es in der 1. Abteilung. Der Brite Richard Robinson vom Gut Klein Nienhagen siegte auf Charkow mit nur drei Zehntelsekunden Vorsprung vor dem Iren Killian Norris auf Candela M OLD, der für die Gebrüder Möller in Garlitz reitet. Die Plätze drei und vier belegte Kathrin Wiedmer (Redentiner Mühle) mit Kapstadt und Checker.

In Neu Benthen fand auch die dritte und letzte Station im Drewke-Future-Cup für Junioren und Junge Reiter statt. Ziel des Cups, den die Firma Drewke aus Wittenburg seit 2017 auslobt, ist die Nachwuchsförderung. Der Sieg ging mit dem einzigen fehlerfreien Ritt im Stechen an Christoph Maack (Kirch-Mummendorf) mit seinem neuen Pferd, der 10-jährigen Stute Lissara T. Der 19-Jährige blieb nicht nur fehlerfrei, sondern war mit 41,13 Sekunden zudem der absolut Schnellste. Auch Christin Wascher (Redefin) gehörte zu den vier Paaren die das Stechen erreichten. Auf Queen Waltraud lieferte die 19-Jährige mit 44,12 Sekunden den schnellsten Vier-Fehler-Ritt und wurde Zweite. Der dritte Platz ging nach Schleswig-Holstein an Anna Braunert (Fehmarn) auf Baccara. Da sie im Gegensatz zu den MV-Reitern an allen drei Stationen des Cups teilnahm und sich jeweils platzieren konnte, wurde sie in Neu Benthen von Initiator Alexander Drewke als Gesamtsiegerin beglückwünscht.

Weil auch die 12-jährige Anni-Chalott Schmidt vom familiären Pferdebazillus befallen ist, gab es in Neu Benthen erstmals zwei Stilspringen für Turniereinsteiger. Am Freitag auf Cosima noch am hinteren Ende des Feldes zu finden, bestätigte Anni-Chalott einen Tag später ihre reiterische Veranlagung und wurde mit Stilnote 8,0 Dritte. Beide Prüfungen gewann Janna Pierstorff (Rühn) mit Prinz Mecklenburg.

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