Fussball Landesliga West : Nach 3:0 wurde es noch eng

Dieses Foul an Jonas Holtkamp, der zum 2:0 traf, wurde nicht mit Elfmeter bestraft. Bei ihm die anderen beiden Lübzer Torschützen André Ohlrich und Danny Groth (r.). Fotos: Thomas Zenker
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Dieses Foul an Jonas Holtkamp, der zum 2:0 traf, wurde nicht mit Elfmeter bestraft. Bei ihm die anderen beiden Lübzer Torschützen André Ohlrich und Danny Groth (r.). Fotos: Thomas Zenker

Lübzer SV schlägt den FC Mecklenburg Schwerin mit 4:3 / SC Parchim kassiert bittere 0:1-Niederlage gegen PSV Wismar

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01. Mai 2019, 23:55 Uhr

Parchim/Lübz | Im zweiten Teil der englischen Woche in der Fußball Landesliga gelang dem Lübzer SV mit einem 4:3-Erfolg gegen den FC Mecklenburg Schwerin II ein weiterer Schritt in Richtung Klassenerhalt und der Sprung auf Platz elf. Der SC Parchim kassierte gegen den PSV Wismar in der 50. Minute den entscheidenden Gegentreffer zur 0:1-Niederlage und verbleibt auf dem 13. Tabellenplatz der Staffel West.

„Dass wir nach einer 3:0-Führung das Spiel noch einmal so spannend machen, hat mit gar nicht gefallen. Aber wie die Jungs dann zurück gekommen sind, verdient Respekt“, ist der Lübzer Trainer Remo Sahm insgesamt zufrieden. Das Ergebnis der Lübzer passte zur guten Stimmung auf dem Stadt- und Maisportfest, das seit dem Morgen viele Sportinteressierte angelockt hatte. Von Beginn an konnten die Zuschauer nicht über Langeweile klagen. Beide Mannschaften lieferten sich einen munteren Schlagabtausch.

Nach Vorarbeit von Florian Siewert erzielte André Ohlrich nach gut eine halben Stunde das 1:0. Und er hätte kurz vor der Pause erhöhen können, fand aber aus sehr spitzem Winkel seinen Meister im Schweriner Torwart. Die zweite Halbzeit war gerade zehn Minuten alt, da visierte Jonas Holtkamp vor der Strafraumgrenze einfach mal das Tor an und der Ball landete im rechten oberen Eck zum 2:0. Wieder zehn Minuten später entschied der Referee auf Handelfmeter gegen die Gäste. Danny Groth verwandelte sicher zum 3:0. Rings um den Lübzer Coach war man sich einig: Das Spiel ist gelaufen. „Aber ich hatte so ein blödes Gefühl“. Und das bestätigte sich in den nächsten Minuten. Nach einem FCM-Freistoß schaltete Felix Michalski am schnellsten und traf zum 3:1 (68.). Per Foulelfmeter sorgte er sechs Minuten später auch für den Anschlusstreffer. Allerdings erst im Nachschuss, weil Peschmann den ersten Versuch parierte. Dem 3:3 in der 76. Minute ging ein Abwehrschnitzer der Lübzer voraus, den Schwerins Kapitän Ebener zum Treffer nutzte. Ein Elfmeter sollte dann auch die Entscheidung bringen. Denn zehn Minuten vor Schluss drang Manuel Penno in den FCM-Sechzehner ein und wurde gefoult. Groth traf erneut sicher.

In Parchim ging es Trainer Andreas Nath und Jörn Münzel ebenfalls um wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Und die Gastgeber kamen auch besser ins Spiel als die Wismarer. PSV-Torwart Kanter zeigte eine gute Parade bei einem platzierten Freistoß von Bastian Luther-Schlenker (2.). Tom Schätz schoss aus guter Position über den Kasten (10.) und Hans Michael Haase traf kurz danach nur den Außenpfosten. Auf der anderen Seite musste sich Steven Auras bei einem Freistoß richtig lang machen, um zu klären.

In der 50. Minute gingen die Gäste in Führung. Die Flanke nach einem kurzen Eckball wurde von Raffel am zweiten Pfosten eingeköpft (50.). Für Parchim hatten danach Leo Krüger (63.), Salifu Jammeh (68.), Erik Weidenhagen (73.) und Max Louis Flörke (88.) noch gute Möglichkeiten. Mit dem Schlusspfiff war aber die nächste bittere Pleite des SC Parchim perfekt. Trotz eines ordentlichen Chancenplusses musste sich der Gastgeber dem PSV Wismar geschlagen geben.

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