Springpferdetag in Neu Benthen : Letzter Ritt des Jahres

Mit der Tageshöchstnote von 8,6 gewann die Schwedin Denise Svensson in Neu Benthen mit dem 6-jährigen Hengst Sir Mecklenburg die Springpferdeprüfung Klasse L.
Mit der Tageshöchstnote von 8,6 gewann die Schwedin Denise Svensson in Neu Benthen mit dem 6-jährigen Hengst Sir Mecklenburg die Springpferdeprüfung Klasse L.

Nachkommen von Cellestial zeigen Topleistungen

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13. Dezember 2018, 23:45 Uhr

Zu einem Springpferdetag mit einem abschließenden Zwei-Phasen-Springen Klasse M lud Heiko Schmidt am Dienstag nach Neu Benthen ein.

Kati Lekander war mit dem Herzen ohnehin immer in MV, doch als Berufsreiterin trainierte und ritt sie drei Jahre lang in Angermünde. In Neu Benthen ritt Kati Lekander erst einmal Pferde von Sonja Osterberg inKarow, wo auch André Thieme sein Trainingsdomizil hat. Sie war auf Anhieb erfolgreich und gewann in Neu Benthen das M-Springen auf dem 9 Jahre alten Chap-Sohn Ceedah. In der zweiten Phase war Kati Lekander zwei Sekunden schneller als Michael Nagel aus Gadebusch auf Quester. Die einheimische Denise Svensson wurde mit Come and Fly Dritte vor Nachwuchsreiterin Chantale Vogler (Papenhagen) auf Luca V. 34 Reiter-Pferd-Paare nutzten das letzte Springen des Jahres in Mecklenburg-Vorpommern, elf von ihnen blieben in beiden Phasen des Springens fehlerfrei.

Der Tag begann mit einer Springpferdeprüfung Klasse A für 4-jährige Pferde. Denise Svensson erhielt mit der Cellestial-Stute Calypsa G die höchste Wertnote (8,4) an die keiner der 17 Konkurrenten herankam. Die Plätze zwei und drei gingen an den 22-jährigen Argentinier Lucas Barbera, einen neuen Bereiter auf dem Hof Schmidt. Mit der Lloyd George-Tochter Chica gab es Wertnote 8,3 und mit dem Hengst Catching Fire (v. Cellestial) eine 8,1. Beide im Hause Schmidt gezogen und in deren Besitz.
Die zweite Prüfung, ebenfalls Klasse A, aber für 4- und 5-jährige Pferde, konnte Barbera gewinnen. Auf Catching Fire (8,3) siegte er und wurde auf Celebration (v. Cellestial) gemeinsam mit Jacek Bobik (Polen) auf Cara (v. Cellestial) Zweiter. Auch Cara ist ein Pferd aus dem Hause Schmidt, die Jacek Bobik in Polen für ihre Besitzer trainiert. Auch die Springpferdeprüfung Klasse L blieb in der Hand der Gastgeber. Mit der Tageshöchstnote von 8,6 gewann Denise Svensson auf dem sechsjährigen Hengst Sir Mecklenburg, ein Sohn des Stylist aus einer Cellestial-Mutter. Mit Ausnahme des zweiten Platzes, den sich Jasmin Selke-John (Pausin/BB) auf Carcoon erkämpfte, ging auch die Plätze drei und vier an Pferde mit Genen von Cellestial, der Ende Dezember 25. Geburtstag hat. Sonja Osterberg (Karow) wurde auf dem Mecklenburger Cellestial-Sohn Dritte (8,3) und Christoph Lanske (Steffenshagen) ritt den 7-jährigen Cachón mit Wertnote 8,2 auf den 4. Platz.

Der Springpferdetag war eine Demonstration der Nachkommen von Cellestial in erster oder zweiter Generation. Allein 62 seiner Nachkommen. die beim Verband der Pferdezüchter MV eingetragen sind, hatten 2018 Turnier-Erfolge. Damit steht er an der Spitze der Vererber im Land.

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