Fussball Landesliga West : Kampfstarkes Derby erwartet

Im Hinspiel siegte Parchim gegen Lübz mit 4:0, das war der zweite Sieg dieser Saison nach dem Pokalerfolg.
Im Hinspiel siegte Parchim gegen Lübz mit 4:0, das war der zweite Sieg dieser Saison nach dem Pokalerfolg.

Lübzer SV empfängt am Sonntag SC Parchim auf dem Harbig-Sportplatz

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07. März 2019, 23:07 Uhr

Am Sonntag ab 15 Uhr ist wieder Derby-Zeit in der Fußball-Landesliga. Der Lübzer SV empfängt den SC Parchim auf dem Rudolf-Harbig-Sportplatz. Für beide Mannschaften geht es um wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Während die Parchimer (12. Platz) noch ein kleines Polster von sieben Punkten zum ersten Abstiegsplatz (Lulu/Grabow, 13 Punkte) haben, sind es beim Lübzer SV (13.) nur drei Zähler. Aufgrund der derzeitigen Bilanzen kann man keinen Favoriten ausmachen.

Die Statistik der letzten Jahre zeigt aber ein deutliches Plus der Brauereistädter. Neun der 13 Duelle konnten die Lübzer gewinnen. Nur ein Unentschieden ist aufgelistet. Legt man allerdings die jüngsten Ergebnisse zugrunde, haben die Parchimer die Nase vorn. Im Pokal gewann der SCP letzten August mit 2:1 und das Hinspiel dieser Landesligasaison ging deutlich mit 4:0 an die Kreisstädter, wobei der LSV damals schon ab der zehnten Minute mit einem Mann weniger auskommen musste (rote Karte). In der Vergangenheit zu orakeln, bringt beiden Lagern aber nichts. Der Blick geht sowohl beim Lübzer Coach Remo Sahm, als auch beim Parchimer Trainer-Duo Jörn Münzel und Andreas Nath nach vorn. Das Ziel heißt gewinnen. Ausschlaggebend wird wohl die Effektivität vor den gegnerischen Tor sein. Denn was die Stürmer beider Kontrahenten in letzter Zeit an Torchancen liegen gelassen haben, reicht für mehrere Spiele. Ach ja, auch die Abwehrreihen haben sich in dieser Saison noch nicht mit Ruhm bekleckert. Die 49 (Lübz) und 46 (Parchim) Gegentore in 18 Spieltagen (statistisch etwa zweieinhalb pro Spiel) sprechen für sich. Eines ist ebenfalls für beide Teams spielentscheidend. Sie sollten bis in die Nachspielzeit die Konzentration hoch halten. Denn zuletzt gaben sie gute Ausgangspositionen in den Schlussphasen der Duelle aus der Hand.

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