Handball : Kampfgeist nach Pause erwacht

Der Plauer Peter Madaus schließt einen Angriff erfolgreich ab.
Der Plauer Peter Madaus schließt einen Angriff erfolgreich ab.

Handball Verbandsliga West: Plauer SV – SV Mecklenburg Schwerin II 16:29 (5:16)

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10. November 2014, 22:24 Uhr

In der Handball Verbandsliga unterlagen die Männer des Plauer SV gegen den Tabellenzweiten SV Mecklenburg Schwerin I mit 16:29 und kamen vor allem in der ersten Halbzeit gegen das Team mit Aufstiegsambitionen nicht ins Spiel (5:16). Schwer war dieses Spiel für die Seestädter allemal, zu dem fehlten mit Futterlieb, Kinzilo, Tiedemann und Kleinschmidt Stammkräfte. Da auch Trainer Humboldt verhindert war, übernahm Raimo Schwabe diese Aufgabe.

Den Plauern gelang zwar der erste Treffer der Partie durch Möser-Rieck, doch sofort zeigte die junge Mannschaft aus Schwerin, was sie in der Jugendausbildung gelernt hat. Mit Ballverlusten lud der Gastgeber den Gegner zu Kontertoren ein und im Plauer Angriff fehlte die Durchschlagskraft. Bis zur 15. Minute hielten die Plauer das Spiel noch einigermaßen offen (4:8), dann setzten sich die spielerisch und konditionell stärkeren Schweriner bis zur Halbzeitpause auf 16:5 ab.

Der SVM machte nach der Pause dort weiter, wo er aufgehört hatte. Die Heimmannschaft sah sich nach 40 Minuten beim 7:22 vor einer Katastrophe. Doch plötzlich zeigte die gesamte Mannschaft Kämpfer-Qualitäten. Lenk bewachte fortan den Aufbauspieler der Gegner und schon bröckelte das flüssige Angriffsspiel der Schweriner. In der Abwehr wurde energischer zugefasst und der Gegner zu unvorbereiteten Abschlüssen gezwungen. Daraus resultierte ein 5:0-Lauf der Heimmannschaft. Doch die Schweriner waren nur kurz beeindruckt und verhinderten in den letzten zehn Minuten, dass die Plauer weiter verkürzen konnte (16:29). Auch wenn das Spiel nach der ersten Hälfte bereits entschieden war, zeigten die PSV-Männer Kampfgeist und dass sie über kurze Strecken konditionell und spielerisch mit den “Großen” mithalten können, denn die zweite Hälfte wurde nur mit 11:13 verloren.

Allzu lange sollte der PSV der Niederlage nicht nachtrauern, denn der nächste Kracher wartet an Sonnabend, wenn der PSV bei der TSG Wismar zu Gast ist. Dort sollte gezeigt werden, dass aus den Fehlern gelernt wird, um den dritten Auswärts-Erfolg dieser Saison einzufahren.

Plauer SV: Pidinkowski (Tor), Grabow (Tor), Möser-Rieck 1, Ahrndt 2, Starke 1, Waack, Lenk 1, Borgwardt 3+2, Madaus 1+2, Zabel, Reu, Marschke 3, Albrecht
Strafwürfe: Plau 4/8, Schwerin 1/1; Zeitstrafen: Plau 2, Schwerin 3; Zuschauer: 120


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