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Lokaler Sport Zeitung für Goldberg, Lübz, Plau

24. November 2017 | 21:39 Uhr

Segeln : Jugend segelt mit frischer Brise

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Sieg beim 12. Plauer Opti-Cup geht nach Berlin / Plauer Roko Mohr auf dem Bronzerang / Knapp 180 Boote am Start

von
erstellt am 17.Mai.2015 | 22:25 Uhr

Was für ein Gewusel an Land und im Hafenbecken des Plauer Wasserwanderrastplatzes, als am Sonnabendvormittag ca. 180 Jugendsegler ihre Optimisten-Boote für die Regatta klar machten. Wer genauer hinschaute sah aber ein „geordnetes Chaos“. Jeder Handgriff der Acht- bis 13-Jährigen saß. Eltern, Betreuer, Trainer halfen mit und schleppten mit ihren Begleitbooten die Opti-Jollen über den Eldekanal hinaus auf den Plauer See.

Der zeigte sich aber nur von seiner zweitbesten Segel-Seite: Der Wind war okay, aber die Temperaturen erinnerten sehr an die „Eisheiligen“, die am Freitag zu Ende gingen. Die Mädels und Jungs kennen solche Bedingungen, bis auf ein paar Regatta-Neulinge, die im Feld der 75 Optis B an den Startlinie segelten. Die erfahrenen Opti-A-Segler fühlten sich bei der frischen Brise sichtlich wohl und konnten ihre Segelkenntnisse voll ausspielen. Mit einer Startwiederholung nach Fehlstart ging kurz vor Mittag die erste Hälfte der Optis A auf den Kurs, danach die zweite A-Gruppe und danach die Optis B, die einen Extra-Kurs segelten. Die erste Wettfahrt war Dank des Windes nach etwa 50 Minuten durch. So konnte Regatta-Chef Holger Dahnke am Sonnabend die geplanten vier Starts der Optis A durchziehen.

Nach dem ersten Tag lag bei den Optis A Mewes Wieduwild (Wannsee Berlin) und die Potsdamerin Cosima Schlüter punktgleich auf den ersten Plätzen, gefolgt vom Plauer Segler Roko Mohr. Sein jüngerer Bruder Mic Mohr hielt einen guten siebenten Platz. Der Berliner konnte die Spitze auch bei den gestrigen zwei Wettfahrten behaupten, Schlüter fiel zurück und Zweite wurde Laura Schubert (Rostock). Roko Mohr verteidigten seinen dritten Platz mit einem Sieg im letzten Rennen. In der B-Klasse führte nach dem ersten Tag (3 Wettfahrten) der Hamburger Caspar Ilgenstein souverän vor Lennard Wendler (Berlin) und Yanne Stengel (Rostock). Die beiden Plauer Starter Bo Mohr und Susann Janetzki lagen auf den Plätzen 14 und 39. Das blieb auch so, denn aufgrund des starken Windes wurden die Jüngsten gestern nicht mehr gestartet.

Richtig kreativ waren die jungen Segler bei den Namen ihrer Optis. Von Rotkäppchen über Weißer Hai, Endeavor, PlatzDa oder Turboschnecke bis hin zu BlubbBlubb und Boddenelch waren an den Booten zu lesen.

Die nächste Regatta im Plauer Revier findet Ende Juni statt. Vom 24. bis 28. gehen die Starboote zur Internationalen Deutschen Meisterschaft ins Rennen.

 

(Ergebnisse: www.raceoffice.org)


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