Internationale Deutsche Jüngstenmeisterschaft in Plau : Flaute bremst Opti-Segler aus

Mehrere Startversuche scheiterten und die Optis wurden wieder in den Hafen geschleppt. Fotos: thom/Bobz
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Mehrere Startversuche scheiterten und die Optis wurden wieder in den Hafen geschleppt. Fotos: thom/Bobz

Nach nur drei Wettfahrten lediglich Bestenermittlung in der Statistik

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04. August 2019, 00:00 Uhr

Die Internationale Deutsche Jüngstenmeisterschaft der Opti-Segler auf dem Plauer See stand unter keinem guten Stern. Das spiegelte auch die Ergebnisstatistik wider. Ganze drei Rennen konnte die Wettfahrtleitung über die Bühne bringen. Dass hieß: Es gibt keinen Meister. Dazu wären mindestens vier Wettfahrten nötig. Zwölf waren in der Meisterschaftswoche von Montag bis Sonnabend geplant. „So etwas habe ich noch nicht erlebt“, sagt Wettfahrtleiter Holger Dahnke, der das Segelrevier seit 50 Jahren kennt. Flauten oder Gewitter seien keine Seltenheit. Aber so viele Tage am Stück ohne Segelwetter, daran kann er sich nicht erinnern. Dass das gerade bei solch einer Meisterschaft passiert, ist natürlich ärgerlich. So können die Organisatoren lediglich eine Opti-Bestenermittlung registrieren.

Am (Ausnahme-)Dienstag wehte am Nachmittag der Wind mit sieben bis zehn Knoten, sodass zwei Rennen über die Runden gebracht wurden. Ein dritte Wettfahrt kam am Donnerstag zu Stande – Das war es aber. An allen anderen Tagen war der Plauer See entweder spiegelglatt oder eine Wetterfront zog auf. Am Freitagvormittag nutzten die Mädchen und Jungen die Flautenzeit zu einer spontan angesetzten Opti-Fortbildung der Jury-Mitglieder Hermann Herburger, Max Käther und Peter Bartmann im Festzelt. Mittags, es gab Hoffnung auf eine kleine Brise, zogen die Optis raus auf den See. Aber der Wind blieb aus. Nach gut einer Stunde war der See aber wieder „geräumt“, weil eine Gewitterfront nichts Gutes versprach und die Sicherheit der Segler im Vordergrund steht.

Auch am Sonnabend, dem letzten Regatta-Tag, gaben die Verantwortlichen alles. Mit Startschiff, Tonnenleger-Booten, Zielschiffen lagen sie am Vormittag auf dem Plauer See in Bereitschaft, um bei einer Brise keine Zeit zu verlieren und sofort die 200 Teilnehmer aufs Wasser zu holen. „Es war zum Verzweifeln...“, so Holger Dahnke, der gegen 13 Uhr die Meisterschaft beendete.

Ergebnisse Optimist
 1. Mic Mohr (Plauer WSV) 7.0
 2. Riccardo Honold (Bodensee-Yacht-Club Überlingen) 13.0
 3. Reamonn Theiner (Schweriner Segler-Verein von 1894) 14.0
 4. Leon Senftleben (Segler-Verein Grossenheidorn) 15.0
 5. Magnus Heegaard (Egå Sejlklub, DEN) 15.0
 6. Leonard von Holtum (Wassersportverein in der SSG Langen) 23.0
 7. Josh Berktold (Essener Turn- und Fechtklub) 25.0
 8. David Buchler (Berliner Yacht-Club) 27.0
 9 Josephine Koep (Verein Wassersport Vegesack) 32.0
10. Jesper Fleischer (Segelclub Rheingau) 33.0


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