Handball Landespokal Achtelfinale : Das Drumherum war riesig

Volle Hütte in der Klüschenberghalle: Peter Madaus traf gegen den Favoriten aus Doberan sechs Mal.
Volle Hütte in der Klüschenberghalle: Peter Madaus traf gegen den Favoriten aus Doberan sechs Mal.

Plauer SV unterliegt Favoriten aus Bad Doberaner mit 18:33 (11:17)

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01. Januar 2020, 00:00 Uhr

Einmal mehr erwies sich die Klüschenberghalle als Handballhochburg. Was die Männer rund um das Pokalspiel gegen den Bad Doberaner SV auf die Beine stellten, war überragend. So wurden Zuschauer und Fans schon beim Einlass weihnachtlich begrüßt. Knapp 25 Nachwuchshandballer vom Plauer SV liefen zudem mit beiden Männerteams ein und verteilten im Anschluss Schoko-Weihnachtsmänner im weiten Rund. Und der Veranstalter vermeldete ausverkauftes Haus, das bedeutet gut 250 Zuschauer auf den Rängen. Dem Anlass angemessen, sorgte DJ Franz in den Pausen und Unterbrechungen für gute Stimmung und Unterhaltung.

Rein sportlich lief aus Plauer Sicht ein ganz normaler Film ab. Denn der Absteiger aus der Ostsee Spree Liga drückte der Partie von Anfang an den Stempel auf. Lediglich in der ersten Viertelstunde konnten die Seestädter bis zum 4:6 Paroli bieten. Danach setzte sich der Pokalgegner aus Doberan Tor um Tor ab. Spätestens beim 9:17 war eine Vorentscheidung gefallen. Man konnte der Heimmannschaft zumindest kämpferisch keinen Vorwurf machen. Mit großem Einsatz, allen voran Marschke und der erstmals nach langer Verletzungspause wieder spielende Möller, stemmte sich der Heimklatsche entgegen. Doch die Plauer standen einem Abwehrbollwerk und gut aufgelegten Torhütern der Gäste gegenüber. So wurden viele gute Chancen liegen gelassen, Halbzeitstand 11:17.

In der zweiten Halbzeit gab es ein ähnliches Bild. Die Plauer BlackBulls, die mittlerweile munter durchwechselten und allen Spielern der gut besetzten Bank Einsatzmöglichkeiten boten, kämpften und spielten mit großem Einsatz. Bis zum 15:21 Mitte der zweiten Halbzeit schlug sich das auch im Ergebnis nieder. Wenn in dieser Spielphase nicht gleich drei verpatzte Angriffe am Stück passiert wären, wäre es vielleicht noch einmal spannend geworden. So überrannte der Favorit in der Schlussviertelstunde den Verbandsligisten und sorgte für klare Verhältnisse. Die 18:33-Heimniederlage war am Ende standesgemäß und bedeutete das Aus der Gastgeber im Achtelfinale des Landespokals. Dennoch war das Spiel ein schönes Event, in dem sich beide Mannschaften, die Schiedsrichter und die Zuschauer sportlich fair begegneten. Den Gästen wünschen die Seestädter im weiteren Saison- und Pokalverlauf viel Erfolg. Ein herzlicher Dank gilt allen Helfern rund um das Pokalspiel und den Fans für die grandiose Stimmung.

Für die Plauer Handballmänner geht es im neuen Jahr am 11. Januar um 18 Uhr weiter mit dem Verbandsliga-Heimspiel gegen die TSG Wittenburg.

Plauer SV: Pidinkowski (Tor), M. Grabow (Tor), Günther, M. Geiser, J. Grabow (2), Madaus (6), Lenk, M. Waack, Möller (3), Kinzilo, Reu (1), Marschke (2), J. Waack (2), Futterlieb (2)


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