Handball Verbandsliga : Auswärtsniederlage nach verschlafenem Start

In Neukloster  war für Plau nichts zu holen.
In Neukloster war für Plau nichts zu holen.

svz.de von
21. November 2018, 23:44 Uhr

Die Handballmänner des Plauer SV kassierten in der Verbandsliga beim Tabellenführer VfL Blau Weiß Neukloster eine 20:26-Niederlage (12:16). Wieder war es die alte Schwäche der Plauer, die einen möglichen Punktgewinn verhinderte, nämlich die ersten Spielminuten, die regelmäßig verschlafen werden. Dass das Ergebnis nicht noch schlimmer wurde, hatte die Mannschaft einen in der zweiten Hälfte starken Moritz Grabow im Tor zu verdanken.

So lag der PSV in Neukloster nach sechs Minuten 0:5 zurück. Die Plauer Abwehr bekam keinen Zugriff auf die Angriffe der Gastgeber und in der eigenen Offensive passierten zu viele technische Fehler. Daher musste Spielertrainer Steffen Humboldt früh die Auszeit nehmen. Danach kamen die Seestädter besser ins Spiel und verhinderten, dass der Abstand größer wurde (7:3, 9:4, 13:8). Die Abwehr stand nun besser, dennoch kam die Heimmannschaft immer wieder über die Außen zum Torerfolg. Mehrmals verpassten die Plauer die Chance, auf zwei Treffer zu verkürzen. So ging es beim Stand von 16:12 für den VfL zum Pausentee in die Kabine.

Hier wurde den Seestädtern vom Coach eingebläut, dass noch nichts verloren sei, sie dafür aber „alles aus sich herausholen müssten“. Doch mit dem Wiederanpfiff schien die Ansage vergessen und Neukloster zog auf 19:12 davon. Beim Versuch, einen Konter des Gegners zu unterbinden, fiel Günther unbeabsichtigt in der Gegenspieler und sah dafür die rote Karte. Der VfL spielte nun mit der zweiten Garde, sodass der PSV den Abstand zwar verkürzen, aber nicht mehr gefährlich werden konnte (21:15, 23:17). Somit ging das Spiel letztendlich mit 20:26 verloren.

Am Sonnabend ab 17.30 Uhr soll vor heimischer Kulisse gegen die TSG Wittenburg wieder ein Sieg verbucht werden.

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