Plauer Wassersportverein : 200 Segler warten im Hafen auf Wind

Gestern Mittag war im Plauer Hafen erst einmal „Warten auf Wind“ angesagt.
Gestern Mittag war im Plauer Hafen erst einmal „Warten auf Wind“ angesagt.

Start zur Internationalen Deutschen Jüngstenmeisterschaft der Optimist-Segler auf heute verschoben

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29. Juli 2019, 00:00 Uhr

Am Sonntagabend herrschte Prima-Stimmung im Plauer Hafen bei der Eröffnung der Deutschen Meisterschaft der Optimistensegler. Wettfahrtleiter Holger Dahnke vom gastgebenden Plauer Wassersportverein begrüßte 200 Segler, darunter zwölf Nachwuchsskipper aus Frankreich, der Ukraine und Dänemark. Die 14 Länderteams stellten sich auf der Bühne im Festzelt mit eigener Musik im schickem Mannschafts-Outfit vor. Während die Opti-Hochburgen die Bühne kaperten wurde es schon mal eng. Das Saarland wurde durch eine Seglerin, Alessa Frank, vertreten.

Gestern gegen Mittag sollten die ersten Wettfahrten gestartet werden. Doch im Segelrevier herrschte zum geplanten Termin Flaute. Holger Dahnke blieb nichts anderes übrig, als die Flaggen „Startverschiebung“ am Wettkampfbüro anzubringen. Die meisten Segler nahmen es gelassen. „Man kennt sich aus mit solchen Situationen. Gegen das Wetter kann man ja eh nix machen“, ist auch Dahnke gelassen, aber nicht gerade erfreut. Immerhin sollen bis Sonnabend im besten Fall zwölf Wettfahrten in die Ergebnislisten einfließen. Die 200 Segler sind aufgrund der Masse in drei Startgruppen aufgeteilt.

Auf den Plauer See ging es aber Gestern nicht mehr. Erst wurde die Startverschiebung auf 15 Uhr ausgegeben. „Der Wind blieb aus und ab und zu näherte sich eine schwarze Wand“, so Holger Dahnke. Das bewegte die Verantwortlichen dazu, den ersten Start auf heute 11 Uhr zu vertagen.

An den beiden Tagen vor der Einzelmeisterschaft, also am Sonnabend und Sonntag, wurden die Mannschaft-Meister beim so genannten Team-Race ausgesegelt. Ein Team bestand aus vier Booten (+ 1 Reserve). Die teilnehmenden 15 Mannschaften mussten richtig gegen den Wind kämpfen. „Am Wochenende hatten wir fast etwas zu viel Wind“, so der Wettfahrtleiter. „Aber es hat richtig Spaß gemacht und es war spannend“, spricht er auch für die Aktiven. Freude machte den Plauer auch der Blick auf die Ergebnisse. Denn das Team mit den PWV-Seglern Mic Mohr und Bo Berthold landete nach hartem Kampf auf dem zweiten Platz und holt so den Deutschen Vizetitel im Teamrace. Eine Nasenlänge besser, konnte sich das Berliner Team als Deutscher Meister feiern lassen.

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