Voltigieren : „Wir sind eindeutig Kür-Turner“

Die TSG-Voltigierer überzeugten beim Voltigierpokal vor allem in der Kür: Trainerin Ulrike Groth, Vanessa Kempe, Smilla Hartmann, Tamara Biallas, Johanna Schulz, Josephine Korschen, Sarah Hergass, Johanna Biallas, Nila Lange sowie Pferd Contaro (v.l.)
Die TSG-Voltigierer überzeugten beim Voltigierpokal vor allem in der Kür: Trainerin Ulrike Groth, Vanessa Kempe, Smilla Hartmann, Tamara Biallas, Johanna Schulz, Josephine Korschen, Sarah Hergass, Johanna Biallas, Nila Lange sowie Pferd Contaro (v.l.)

Voltigierer der TSG Schönberg landen beim deutschen Voltigierpokal auf einem guten 17. Platz und steigen in die nächste Leistungsklasse auf

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26. Juni 2017, 23:12 Uhr

Bereits am vergangenen Donnerstag machten sich die Voltigierer der TSG Schönberg auf ins Bundesland Hessen nach Molzbach, wo sich die besten L-Teams Deutschlands trafen und den Sieger des deutschen Voltigierpokals ermittelten.

Die TSG-Voltis qualifizierten sich im Mai für den Pokal und hatten damit eine kurze aber dafür intensive Vorbereitung. Während dieser wurden die Turnerinnen von Carmen Feldt vom befreundeten Voltigierverein aus Grevesmühlen unterstützt und bekamen wertvolle Tipps, um sich zu steigern. „Wir danken Carmen Feldt und Toni Brummer an dieser Stelle für die tolle Unterstützung und Vorbereitung mit vielen wertvollen Tipps, Worten und neuen Übungen. Es hat viel Spaß gemacht und uns den Schweiß treiben lassen“, waren sich die Schönberger Voltis einig.

Am Freitag ging es bereits mit der Verfassungsprüfung los, bei der die Pferde begutachtet wurden. Die meisterte Pferd Contaro – vorgestellt von Ulrike Groth – mit Bravour. Nun stand einer Teilnahme am deutschen Voltigierpokal nichts mehr im Wege.

Am Sonnabend begann die Prüfung mit der Pflicht. Hier musste ein wichtiger Grundstein gelegt werden. Viele Zuschauer und ein Livestream machten die Mädchen nervös, aber Josephine Korschen, Johanna Schulz, Tamara Biallas, Vanessa Kempe, Smilla Hartmann, Sarah Hergass, Johanna Biallas und Nila Lange zeigten ihr Bestes und auch Contaro mit Ulrike Groth lief sehr ruhig und gleichmäßig. „Die kleinen Fehler, die sich einschlichen, waren mit der Aufregung verbunden. Dennoch war es einer der besten Pflichtleistung des Jahres“, war sich Trainerin Ulrike Groth sicher. Nach der Pflicht lagen die Schönberger im guten Mittelfeld auf Platz 19 von 32 Mannschaften. Sie hatten nun also eine gute Ausgangslage, um noch Plätze gut zu machen. Für die Kür wurden die Anzüge getauscht und die Frisuren umgestylt.

Mit einer optimalen Vorbereitung gingen die Mädels in die Kür zum Thema Aladin. Die Voltigierer ließen im wahrsten Sinne des Wortes Aladin zaubern und konnten das gesamte Publikum begeistern. Sie zeigten eine zauberhafte und atemberaubende Kür. „Wir haben noch nie eine so gute Kür geturnt, wir fühlten die Musik und die Einheit mit Contaro. Wir sind eindeutig Kür-Turner“, sagten alle acht Voltis voller Stolz. So kletterten die Nordwestmecklenburger noch auf Rang 17 und sackten gleichzeitig mit einer Note von 5,899 den Aufstieg in die nächste Leistungsklasse ein. „Ich bin unheimlich stolz auf die Entwicklung meines Teams. Die harte Arbeit hat sich gelohnt“, resümierte Ulrike Groth.

Für die Voltigierer geht es am Wochenende mit einem Showauftritt weiter. Danach stehen die Landesmeisterschaften in Redefin auf dem Programm. Dort will sich die TSG für die norddeutschen Meisterschaften qualifizieren.

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