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Lokaler Sport Gadebusch-Renhaer Zeitung

26. September 2017 | 02:22 Uhr

Volleyball : Volleyball-Profis zum Anfassen

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Spielerinnen des SSC Palmberg Schwerin waren am Mittwochabend zu Besuch bei der SG Schlagsdorf

svz.de von
erstellt am 07.Sep.2017 | 20:45 Uhr

Zufrieden blickt Schlagsdorfs Vereinschef Thorsten Finger über das Feld der gut gefüllten Sporthalle. Fast 30 Kinder sowie Jugendliche pritschen und baggern sich gegenseitig Volleybälle hin und her. Zwischen ihnen stehen fünf hochgewachsene Frauen vom SSC Palmberg Schwerin und geben immer wieder Tipps. Genau so hat er sich das vorgestellt.

Der deutsche Volleyball-Rekordmeister war am Mittwochabend zu Gast bei der SG Schlagsdorf. Die hatte sich zusammen mit den Volleyballern aus Groß Grönau mit einem Video beim SSC beworben und den Gast-Auftritt sozusagen gewonnen. „Das ist schon toll. Die Kinder können so einmal mit Profis trainieren und sie hautnah erleben“, freute sich Thorsten Finger über den Besuch aus der Landeshauptstadt.

SSC-Co-Trainer Paul Sens prüft die richtige Spannung in den Armen, denn die ist für das Baggern wichtig.
SSC-Co-Trainer Paul Sens prüft die richtige Spannung in den Armen, denn die ist für das Baggern wichtig. Foto: Hagen Bischoff

Bevor es allerdings überhaupt mit dem Training los ging, wurden fleißig Geschenke verteilt. Während sich die SSC-Damen von nun an einen SG Schlagsdorf-Schal in die Umkleidekabine hängen können, konnte Thorsten Finger fasst schon nicht mehr das Mikro halten. Ball, Wimpel, Plakat und T-Shirt brachten die Schwerinerinnen mit – und gute Laune, die sind beim anschließenden Training auch zeigten. Nach einer kurzen Erwärmung ging es dann auch gleich los mit verschiedensten Übungen zum Pritschen und Baggern. „Im Prinzip zeigen wir unserem Nachwuchs nichts anderes, als die SSC-Frauen. Nur hier hören sie richtig zu und saugen alles auf. Bei uns wird das schon eher hinterfragt“, scherzt Chef Finger.

Die älteren Spielerinnen und Spieler durften sich im Anschluss noch gegen Profis im Spiel beweisen. Auch hier stand natürlich der Spaß im Vordergrund. Für Libera Elisa Lohmann ist das auch das Grundrezept, um erfolgreich Volleyball spielen zu können: „Wenn Volleyball und Training zum Zwang werden, dann kann man es auch sein lassen.“ Für die SSC-Spielerin steht fest, dass man es ohne Leidenschaft nicht bis ganz nach oben schaffen kann. „Und man braucht auch ein wenig Glück, muss vielleicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein“, ergänzt Lohmann. Ob sich auch einige Nachwuchspielerinnen und Spieler aus Schlagsdorf und Groß Grönau zu höherem berufen fühlen, wird erst die Zukunft zeigen. Wie Thorsten Finger aber bereits sagte, hört der Nachwuchs bei den Profis dann doch schon eher zu.

Für die SG Schlagsdorf steht bereits jetzt schon fest, dass man sich in Zukunft wieder um ein SSC-Training bewerben wird. Vielleicht füllen dann noch mehr Nachwuchsspielerinnen und Spieler die Halle, denn ein wenig Werbung für die Volleyball-Abteilung haben sie sich vom Auftritt des amtierenden Deutschen Meisters schon versprochen. Das dürfte dem Verein gelungen sein, waren doch auch die Zuschauerplätze gut gefüllt.

 

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