Turniersieg : TSG-Oldies erneut nicht zu stoppen

Die Gadebuscher holten innerhalb von acht Tagen den zweiten Turniersieg: h. v. l.: Trainer Horst Grimm, Niemann, Linshöft, Möller, Miltzow, v. v. l.: Nikolaus, Holst, Kaisler
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Die Gadebuscher holten innerhalb von acht Tagen den zweiten Turniersieg: h. v. l.: Trainer Horst Grimm, Niemann, Linshöft, Möller, Miltzow, v. v. l.: Nikolaus, Holst, Kaisler

Gadebuscher Alte Herren gewinnen auch in Wittenburg und stellen mit Ingolf Kaisler den besten Torschützen

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16. Februar 2014, 12:07 Uhr

Den zweiten Turniersieg innerhalb von acht Tagen feierten die Gadebuscher Fußball-Oldies am Sonnabend beim Baudisch-Cup des Wittenburger SV. Im Finale besiegten die Kicker um Trainer Horst Grimm die Mannschaft der Freizeit Selmsdorf mit 3:2 und blieben auch in allen anderen Spielen klarer Sieger. Die SG Lützow hingegen kam nicht über den letzten Turnierplatz hinaus.

Erneut hatten die TSG-Kicker mit Ingolf Kaisler einen Ausnahmefußballer in ihren Reihen. Wenige Tage vor seinem 38. Geburtstag schoss der Gadebuscher mit elf Treffern die Gadebuscher fast im Alleingang zum Turniersieg und erhielt dafür zum Turnierende auch die Torjägerkanone. Damit gelang ihm dieses Kunststück genau wie schon eine Woche zuvor beim Einladungsturnier des Rehnaer SV. Kaisler spielte in der Jugend zunächst für die TSG Gadebusch, bevor dann zur früheren Dynamo Schwerin wechselte. Einer geplanten Delegation zur Kaderschmiede des BFC Dynamo stand lediglich die ärztliche Untersuchung im Wege. „Aufgrund von Rückenproblemen konnte ich nicht zum BFC“, erzählte der 37-Jährige. Dafür zog es ihn zurück zum FC Eintracht Schwerin, von wo er schon kurze Zeit später wieder nach Gadebusch zurück kehrte und seit etlichen Jahren in allen Herren-Mannschaften dieses Vereins immer noch seinen Spaß hat.

Schon im ersten Spiel gegen Strohkirchen zeigte der TSG-ler beim 4:1-Sieg sein Können und unterstützte seine Mannschaftskollegen, von denen ebenfalls niemand ohne Torerfolg in diesem Turnier blieb. Nach dem folgenden 7:1-Sieg gegen die Magdeburger Gäste des MSV Börde war der 6:0-Sieg gegen Gastgeber Wittenburg nur noch Formsache, um ins Halbfinale einzuziehen. Auch hier zeigten die Gadebuscher was sie können und fertigten Blau-Weiß Parum mit 7:0 ab. Im abschließenden Finale gegen Freizeit Selmsdorf lagen die Gadebuscher zwar erstmals mit 0:1 zurück, doch Kaisler und Co. meldeten sich eindrucksvoll zurück und gingen mit 3:1 in Führung, bevor Selmsdorf noch einmal auf 2:3 verkürzte. Der Pokal ging wie im vergangenen Jahr an den Titelverteidiger aus Gadebusch.

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