Triathlon : Stover Triathleten bewältigen ersten Ironman ihres Lebens

Björn Schülke und Martin Meißner (r.) waren am Ende des Tages mit ihrer Leistung zufrieden.
Björn Schülke und Martin Meißner (r.) waren am Ende des Tages mit ihrer Leistung zufrieden.

Martin Meißner und Björn Schülke beim Kölner Ironman am Start

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14. September 2015, 23:19 Uhr

3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Rad fahren und 42,2 Kilometer Laufen – und das alles hintereinander weg. Genau das hatten sich auch die Stover Triathleten Martin Meißner und Björn Schülke beim Ironman in Köln vorgenommen.

Und so begann ihr Wettkampftag schon morgens um vier Uhr. Angespannt und unausgeschlafen gingen beide Athleten nochmals ihr Material durch, damit beim Wettkampf nichts schief gehen konnte. Angefeuert von Freundinnen und Vereinskameraden starteten beide pünktlich um 7.05 Uhr mit dem Hauptfeld auf der Schwimmstrecke im Fühlinger See. Als ob die 3,8 Kilometer lange Schwimmdistanz nicht schon lang genug gewesen wäre, schwamm Martin Meißner insgesamt 4,05 Kilometer – er kam immer wieder leicht vom Kurs ab. Nichtsdestotrotz verließ er das Wasser nach 1:22 h. Björn Schülke ging das Schwimmen ruhiger an und tauchte nach 1:32 h in der Wechselzone auf.

Anschließend ging es für beide auf die Radstrecke. In und um Köln herrschte starker Wind, so das die flache Strecke für die Athleten nicht einfach zu bewältigen war. Die Stover Athleten waren darauf aber vorbereitet, sodass Martin Meißner nach 5:49 h in der Wechselzone an der Deutzer Brücke ankam. Björn Schülke hatte etwas mehr mit sich und Material zu kämpfen: Bei Kilometer 150 verabschiedete sich sein Trinksystem, da eine Schweißnaht brach. Er kämpfte sich dennoch nach 6:39 h in die Wechselzone.

Zu diesem Zeitpunkt war Martin Meißner schon auf der abschließenden Marathonstrecke. So langsam machten sich die Muskeln auch bei ihm bemerkbar. „Bei Kilometer 22/23 kam bei mir der erwartete Einbruch. Auf einmal wird dann jede Brücke interessant, um von dort in den Rhein zu springen“, erzählt Martin Meißner. „Ich hatte zwischenzeitlich auch keinen Bock mehr“, ergänzt Björn Schülke. Aufgeben war für beide aber keine Option und so kamen sie dem Ziel Stück für Stück näher. Mit Freudentränen erreichte Martin Meißner dann nach 12h08:15,32 das Ziel und konnte sich von Freundin, Schwiegervater, Freunden und Zuschauern feiern lassen. Für Björn Schülke ging es noch etwas länger, er erreichte das Ziel nach 14h05:38,25 völlig abgekämpft aber voller Stolz.

Mit Gesamtplatz 111 (Martin Meißner) sowie 180 (Björn Schülke) haben beide nicht nur durchgehalten, sondern auch gute Ergebnisse erzielt. In der Altersklasse TM25 kommen die beiden auf die Plätze 17 und 22. Die Stover Triathleten blickten am Ende auf einen unvergesslichen und ereignisreichen Tag zurück und wollen sich vor allem für die tolle Unterstützung aus Mecklenburg-Vorpommern bedanken. Dann kann der nächste Ironman ja kommen.


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