Fussball : Sieg in der Nachspielzeit

Carlows Torjäger Marcel Musielak war wieder einmal der Mtachwinner: Nach 93 Minugten traf er per Kopf zum 3:2. Kurz zuvor prüfte er den Leezener Keeper per Schuss.
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Carlows Torjäger Marcel Musielak war wieder einmal der Mtachwinner: Nach 93 Minugten traf er per Kopf zum 3:2. Kurz zuvor prüfte er den Leezener Keeper per Schuss.

Landespokal: SG Carlow zieht dank 3:2 über die Spielvereinigung Cambs-Leezen in die dritte Runde ein

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08. September 2019, 19:46 Uhr

Das war ein hartes Stück Arbeit für die Carlower am Sonnabend im Landespokalspiel gegen die Spielervereinigung Cambs-Leezen. Beide Teams standen sich bereits vor zwei Wochen in der Liga gegenüber. Dort feierten die Carlower einen klaren Sieg. Das wollten die Gäste natürlich revidieren.

Die wieder zahlreich angereisten Zuschauer hatten noch gar nicht Platz genommen, da kullerte der Ball ins Gästetor. Was war geschehen? Der Torwart unterschätzte einen harmlosen Ball und ließ diesen sehr zur Verwunderung aller, passieren. Egal, 1:0 für Carlow. Wer jetzt dachte, dass es ein Selbstläufer für Carlow werden würde, hatte sich aber getäuscht. Die Gäste machten das Spiel, aber ohne sich selbst klare Torchancen zu erarbeiten. So plätscherte das Spiel vor sich hin. Die wenigen verheißungsvollen Angriffe der Carlower verpufften auch, weil der letzte Pass einfach nicht ankam. Kurz vor der Halbzeitpause wurde es dann noch einmal hektisch. Toby Spiewack verlängerte ein scharf hereingegebene Flanke ins eigene Tor. Zwei Minuten später eine ähnliche Situation und wieder landete der Ball im Carlower Gehäuse. Der Linienrichter erkannte aber zurecht eine Abseitsposition der Gäste. Glück gehabt Carlow.

Nach der Halbzeitpause marschierte Cambs-Leezen weiter und wurde mit ihrem zweiten Treffer in der 48. Minute belohnt. Als dann Mathias Mayer auch noch verletzt ausscheiden musste, gab es doch lange Gesichter bei den Carlowern. Trainer Michael Holst warf mit dem 17-jährigen Mattes Japp einen weiteren ganz jungen Spieler ins Rennen. Risiko? Keinesfalls. Mattes Japp machte das auf der rechten Außenbahn richtig gut und rechtfertigte das in ihm gesetzte Vertrauen. Aber insgesamt konnte Carlow keinen richtigen Druck aufbauen. Da musste irgendtwas passieren. Und zum Glück passierte es auch. Bei einem doch eher strittigen Foulelfmeter für Carlow schaffte Danilo Köhler in der 63. Minute den Ausgleich. Vielmehr passierte dann nicht. Als sich alle auf eine Verlängerung einstellten, flankte Mattes Japp mustergültig auf Marcel Musielak, der sich diese Chance nicht nehmen ließ und sicher zum 3:2-Endstand einköpfte. Kurz danach war Schluss. Der Landespokal MV geht für Carlow weiter. Sicherlich nicht das beste Spiel der Carlower aber was schlussendlich zählt, ist der Erfolg.

SG Carlow: Finger – Wulff, Dobberitz, Spiewack, Kaltenschnee, Mayer (58. Japp), Keller, Köhler, Schreiber, Richter, Musielak.

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