Extraschicht für kicker : Schönberg muss wegen „Xaver“ nachsitzen

Der quirlige Japaner Okada  will mit dem FC Schönberg 95 am Sonntag endlich einen Sieg holen.
Foto:
1 von 2
Der quirlige Japaner Okada will mit dem FC Schönberg 95 am Sonntag endlich einen Sieg holen.

Der Fußball-Verbandsligist muss am Sonntag im Nachholspiel zu Hause gegen den FSV Union Fürstenwalde antreten.

svz.de von
13. Dezember 2013, 00:15 Uhr

Eigentlich wollten die Schönberger Oberliga-Fußballer bereits seit einer Woche in der Winterpause sein. Doch Orkan „Xaver“ machte den Planungen des FC Schönberg 95 einen Strich durch die Rechnung. Eis auf dem Kunstrasen, Matsch auf dem Rasenplatz im Palmberg-Stadion: Ein Spiel gegen den Tabellenneunten Union Fürstenwalde war nicht möglich und wurde 24 Stunden vor der Austragung abgesagt, auch um die Schiedsrichterkosten zu sparen. Denn das Gespann wäre aus Magdeburg angereist.

Am Sonntag ab 13 Uhr starten die Grün-Weißen nun einen neuerlichen Versuch, die Partie auszutragen und erstmals in dieser Saison drei Punkte einzufahren. Doch Trainer Axel Rietentiet, der bisher zwei Niederlagen mitansehen musste, weiß um die Stärken der Randberliner. Die starteten zwar mäßig in die Saison, wurden aber zum Ende der Halbserie immer stärker, gewannen mittlerweile vier Spiele und trennten sich fünf Mal unentschieden. Als Lohn des ehemaligen Tabellenletzten steht derzeit Platz neun. Das hätten sich auch die Schönberger gerne auf die Habenseite geschrieben, doch sie sind die einzige Mannschaft dieser Spielklasse, die noch keinen Sieg einfahren konnte. Dafür haben die Kicker sechs Unentschieden auf dem Konto. Das heißt, dass die Grün-Weißen zumindest mit einem Teil der Gegner durchaus mithalten können. Selbst gegen Spitzenreiter BFC Dynamo oder die Amateure des FC Hansa Rostock sahen die Schützlinge des damaligen Trainers Axel Giere nicht schlecht aus, waren am Ende nur knapp unterlegen. Zählbares sprang also nicht heraus und so muss nun der neue Coach Axel Rietentiet versuchen, zu retten, was zu retten ist.

Doch der ehemalige Hansa-Trainer muss am Wochenende auch wieder mit gesperrten und verletzten Spielern rechnen. So fehlt aufgrund seiner starken Gesichtsfraktur weiterhin Marcus Steinwarth, René Gradert holte sich im letzten Oberliga-Spiel die fünfte Gelbe Karte ab und fehlt ebenfalls. Ob Defensivspezialist Daniel Bendlin auflaufen kann, bleibt aufgrund einer Sehnenentzündung im Fuß weiter fraglich. Fest steht lediglich, dass es der letzte Versuch des Oberligisten in diesem Jahr sein wird, Punkte zu sammeln. Doch das ist nötig, um vom Abstiegsplatz wegzukommen und wieder Tuchfühlung zum Mittelfeld der Tabelle aufzunehmen.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen