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Lokaler Sport Gadebusch-Renhaer Zeitung

18. August 2017 | 22:20 Uhr

Reiten : Richelsdorf ein gutes Pflaster

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Die Gadebuscher Thomas Kleis und Philipp Makowei holen in Hessen drei Siege und reiten zwölf Mal ins Preisgeld

Der hessische Ort Richelsdorf war zu Pfingsten Anlaufpunkt für die Gadebuscher Reiter Thomas Kleis und seinem Schwager Philipp Makowei. Ein großes S-Turnier mit bis zu 150 Nennungen in den einzelnen Prüfungen von Reitern aus ganz Deutschland war eine große Herausforderung für die beiden Mecklenburger. Sie haben diese mit Bravour gemeistert. Das Ergebnis: drei Siege und insgesamt 12 Ritte ins Preisgeld.

Im Großen Zwei-Sterne-Preis am Montag verhinderten 0,75 Zeitfehler im Umlauf die Teilnahme von Philipp Makowei auf Chelsea am Stechen, der aber an 9. Stelle noch platziert wurde. Die beste Botschaft: der neunjährige Wallach Chelsea hat den Sturz in der 2. Qualifikation zum Deutschen Springderby in Hamburg, nachdem er sich in der 1. mit Philipp Makowei platzierte, gut überstanden. „Alles in Ordnung, Chelsea macht wieder sehr gut mit“, sagt Thomas Kleis. Der schaffte den Einzug in das Stechen mit der zehnjährigen For Pleasure-Stute Fortune. Auch im Stechen blieb das Reiter-Pferd-Paar fehlerfrei. Inga Czwalina (Fehmarn) lag auf Silver Surfer mit fehlerfreien 38,40 Sekunden in Führung, als Thomas den Angriff mit Fortune startet, die ein großes Springvermögen hat. Am Ende fehlten nur 17 Hundertstelsekunden um die Holsteinerin noch zu überflügeln. Der 2. Platz ist dennoch ein sehr gutes Ergebnis. „Ich glaube, ich habe in Fortune ein sehr gutes Pferd, das alle Höhen springen kann. Im Stechen großer Springen ist sie noch nicht sehr erfahren, deshalb bin ich mehr als zufrieden mit dem Ergebnis und glaube, dass ich noch viel Spaß mit der Stute haben werde“, sagte Thomas Kleis nach dem Springen.

Der Finaltag begann in Hessen schon verheißungsvoll. Philipp Makowei hatte nämlich mit der 13-jährigen Stute Balouna Windana das Finale der Mittleren Tour im Stechen vor seinem Schwager Thomas Kleis gewonnen, der im Sattel von AFP’s Questa Vittoria saß. Die beiden Gadebuscher stechen sich in letzter Zeit vielfach gegeneinander aus und wenn Phillip gegen seinen Arbeitgeber gewinnt und das noch mit der stets schnellen gleichaltrigen „Questa Vittoria“, ist die Freude bei Philipp besonders groß. Der 25-jährige Philipp Makowei hatte schon eine von drei Abteilungen der 2. Qualifikation (Kl. M**) mit der Balou du Rouet Stute gewonnen, die seinem Vater Dr. Lothar Makowei gehört. In der 1. Qualifikation wurde Thomas Kleis mit dem achtjährigen Hengst Questro Sechster.

Der dritte Sieg für die beiden Gadebuscher geht auf das Konto von Thomas Kleis. Der 38-Jährige gewann mit AFP’s Questa Vittoria die 1. Qualifikation der Großen Tour mit zwei Sekunden Vorsprung vor Thomas Konle (Uetersen) auf Cocaine. In diesem Springen platzierte Philipp Makowei mit fehlerfreien Ritten Balouna Windana auf dem 6. und Chelsea auf dem 8. Platz. Lediglich in der 2. Quali der Großen Tour hätten sie sich etwas mehr gewünscht. In dem Zwei-Sterne-Springen mit 68 Startern platzierte Thomas Kleis den neunjährigen Silberpfeil M auf Rang 20 und Philipp Makowei Chelsea (beide 4 Fehler) auf Rang 22. Abgerundet wurden die Erfolge der Mecklenburger mit einem 3. Platz für Thomas Kleis in einem M-Springen auf Silberpfeil M.


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