Erste Halbserie ist durch : Rehnaer zittern um Klassenerhalt

Die Rehnaer (Nils Krause/2. v. l./hier gegen Gadebusch) kam in allen Partien bisher zum Einsatz.
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Die Rehnaer (Nils Krause/2. v. l./hier gegen Gadebusch) kam in allen Partien bisher zum Einsatz.

Kreisoberliga-Fußballer stehen nach dem Ende der ersten Halbserie auf dem drittletzten Tabellenplatz

svz.de von
26. Dezember 2013, 22:22 Uhr

Die erste Halbserie auf den Fußballplätzen ist vorbei. In der Kreisoberliga Schwerin-Nordwestmecklenburg steht die einzige regionale Mannschaft auf dem drittletzten Platz. Für den Rehnaer SV eigentlich zu wenig, da zwei Mannschaften absteigen und die Klosterstädter unter Trainer Dietmar Oschetzki die Klasse halten wollen. 13 Punkte stehen auf der Habenseite, nur aufgrund des besseren Torverhältnisses überwintern die RSV-Kicker nicht auf einen der beiden Abstiegsplätze.

Gegenüber der abgelaufenen Saison hat sich das Gesicht der Kreisoberliga Schwerin-Nordwestmecklenburg stark verändert. Durch zwei Aufsteiger in die Landesklasse (SG Dynamo Schwerin II und dem Gostorfer SV), keinem Absteiger aus dieser Staffel und dem Rückzug des Brüsewitzer SV, machten gleich fünf Vereine den Sprung von der Kreisliga in die Kreisoberliga. Die zweite Mannschaft des neugegründeten FC Mecklenburg Schwerin, der FSV Testorf/ Upahl, die SG Blau-Weiß Parum, die SG Zetor Benz und der FC Wismar Vikings 06 waren die Nachrücker.

Waren es in der vergangenen Saison die SG Dynamo Schwerin II und der Gostorfer SV, die das Niveau bestimmten und am Ende der Saison verdient aufstiegen, gibt es nach dem 15. Spieltag noch mindestens ein halbes Dutzend Teams, die den Aufstieg in die Landesklasse schaffen können. Darunter zum Beispiel der Lüdersdorfer SV, der im Spieljahr 2012/ 13 lange Zeit gegen den Abstieg kämpfen musste und erst auf der Zielgeraden den Klassenerhalt schaffte. Eine deutlich bessere Saison spielte auch der Brüeler SV, in der letzten Spielzeit ein Kellerkind, jetzt steht das Team auf einem guten sechsten Tabellenplatz.

Wie im Vorjahr steht auch der SV Klütz wieder mit einem Bein im Tabellenkeller, diesmal aber mit einen deutlich besseren Torverhältnis. Besonders schwer sind die Mannschaften von Neuling FC Wismar Vikings 06 und der SKV Bobitz in die Saison gestartet. Die Hansestädter feierten erst am sechsten Spieltag ihren ersten Sieg, ließen dabei aber gleich einen Donnerschlag los, denn ein 6:4-Erfolg über Spitzenreiter FC Mecklenburg Schwerin konnte nicht erwartet werden. Lange Jahre hatte der SKV Bobitz oben mitgespielt, doch Spielermangel und Verstöße gegen die Spielordnung brachte keine Ruhe in die Mannschaft. Aber auch am Tabellenende ist noch nichts entschieden, denn Platz acht (SG Blau-Weiß Parum) und den FC Vikings 06 trennen auch nur sieben Punkte. Der bestplatzierte Neuling ist augenblicklich der FSV Testorf/ Upahl um Trainer Marko Lenz. Bei einer Partie weniger steht das Team mit 24 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz.

Ist der SKV Bobitz mit seiner derzeitigen Platzierung das negative Beispiel der Kreisoberliga, so ist der SV Lüdersdorf das positive Gegenteil. Nach 15 absolvierten Begegnungen liegen die Lüdersdorfer auf Platz eins der Tabelle, knapp vor dem Poeler SV. Die Insulaner waren in den vergangenen Jahren schon oft vorne mit dabei. Am Ende fehlte ihnen aber immer das Stehvermögen. Wird es in dieser Saison anders sein? „Ich habe eine junge Mannschaft aufgebaut, die aber auch mit erfahrenen Spielern bestückt ist. Ich hoffe, dass wir in dieser Saison den großen Wurf schaffen. Wir müssen dann aber sehr konzentriert die letzten elf Spiele angehen, sonst stehen wir am Ende wieder mit leeren Händen da“, so Christian Henning, Trainer der Insulaner.

Spannung versprechen aber auch die beiden Halbfinalbegegnungen um den Kreispokal, die am Sonnabend beim Hallenturnier der Masterliga ausgelost wurden. Gespielt werden diese Partien am 1. Mai.

In der Halle wird es für die Rehnaer am 11. Januar ernst. Dann spielen sie ebenfalls in der Kreisoberliga um den Aufstieg in die Mastersliga, die schließlich den Kreismeister ermittelt.


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