Volleyball : Rehnaer schaffen Finaleinzug

Maxi Kollatz, Max Göbl und Marian Dangeleit schafften es bis ins Finale und besiegten sogar den Schweriner SC.
Maxi Kollatz, Max Göbl und Marian Dangeleit schafften es bis ins Finale und besiegten sogar den Schweriner SC.

U13-Volleyballer besiegen das Schweriner Leistungszentrum bei der Hauptrunde des Landespokalwettbewerbes

svz.de von
04. März 2014, 00:56 Uhr

Die U13-Volleyballer des Rehnaer SV mussten nach ihrem Landespokal-Wettkampf in der eigenen Halle zwar einige Tränen trocknen, doch trotz einer Niederlage im Finale gegen Greifswald standen die Spieler am Ende auf Platz zwei und hatten zuvor sogar im Halbfinale den großen Rivalen Schweriner SC besiegt. „Die Jungs haben toll gespielt. Keiner braucht traurig sein. Jetzt sind wir auf das Pokalfinale gespannt“, sagte Trainerin Heike Grevsmühl.

Zur Hauptrunde der U13 starteten acht Mannschaften aus fünf Vereinen. Die sechs Rehnaer Jungen teilte Trainerin Heike Grevsmühl in zwei Teams ein, jeweils drei Spieler gehörten zu einem Team. Maxi Kollatz, Marian Dangeleit und Max Göbl stellten das Team I. Im Team RSV II spielten mit Moritz Lange und Luca Niemann zwei Jungen, die erst kurze Zeit beim RSV trainieren. Hinzu kam Jupp Nachtigall als jüngster seiner Mannschaft, der als Kapitän auflief.

In der Vorrunde wurden zwei Sätze gespielt. RSV I gewann ebenso wie Schweriner SC I gegen den Schweriner SC III und den SV Warnemünde. Deshalb ging es im letzten Gruppenspiel zwischen dem SSC I und dem RSV I um den Staffelsieg. Im ersten Satz gingen die Rehnaer unerwartet schnell in Führung und setzten sich fünf Punkten ab. Die Rehnaer hielten ihr konzentriertes Spiel bis zum Satzende durch und gewannen klar 25:17. Selbstbewusst starteten sie in den zweiten Durchgang und führten wieder mit mehreren Punkten bis zur Satzmitte, als der SSC den 10:15 – Rückstand aufholte. Jetzt punkteten beide Teams fast abwechselnd bis zum 21:21, doch der SSC hatte das bessere Ende für sich und gewann den Satz 25:21. Aber der Glücklichere war trotzdem der RSV, denn nach kleinen Punkten hatten sie den SSC I besiegt und standen damit im Finale.

Auch in der anderen Staffel entschied das letzte Spiel über den Finaleinzug, und hier setzten sich die Greifswalder gegen SSC II nach der 1:1-Satzgleichheit ebenfalls nach kleinen Punkten durch. Die zweite Rehnaer Vertretung gewann das Spiel um Platz 7.

Im Finale stand diesmal kein SSC-Team, ein im Nachwuchsvolleyball des Landes sehr ungewohnter Umstand. Der Modus sah jetzt zwei Gewinnsätze vor. Rehna I legte stark los und gewann den ersten Satz deutlich 25:16. Zu Beginn des zweiten Satzes ging der RSV wieder in Führung, doch jetzt war scheinbar die Luft ein wenig raus, und da kein Auswechsler da war, konnte die Trainerin auch keinem Spieler eine kleine Auszeit gewähren. Greifswald gewann so 25:23. Im entscheidenden Tiebreak hatten sich die Rehnaer wieder gefangen. Zwar führte Greifswald zu Beginn bis zum Seitenwechsel (8:6), doch dann stand es 9:9 und jetzt ging es ganz knapp zu. Schließlich führte Greifswald 15:14. Rehna glich aus, aber leider machten nun die Greifswalder die nächsten beiden Punkte, hatten somit das Spiel gewonnen und jubelten.

Gespannt kann man nun sein, wie das Pokalfinale der U13 am 5. April in Greifswald verläuft.

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