Jugend trainiert für Olympia : Rehnaer Nachwuchs nicht zu stoppen

Die jüngsten Rehnaer Volleyballer waren beim Kreisfinale „Jugend trainiert für Olympia“ nicht zu stoppen.
Die jüngsten Rehnaer Volleyballer waren beim Kreisfinale „Jugend trainiert für Olympia“ nicht zu stoppen.

Mädchen und Jungen der Wettkampfklasse gewinnen Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“

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03. Februar 2014, 00:33 Uhr

Die Nachwuchsvolleyballerinnen und Nachwuchsvolleyballer der „Käthe-Kollwitz-Schule“ Rehna sind in ihrer Sportart in der Region nicht zu besiegen. Das bewies jetzt auch wieder der Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ in Wismar. An dem nahmen die jüngsten Wettkämpfer der Wettkampfklasse teil. Sowohl die Jungen- als auch die Mädchen gingen dabei als Sieger hervor.

„Trainieren wir da wirklich für Olympia?“, fragt Saimen Peters aus der Klasse 6b, als er von Sportlehrerin Heike Grevsmühl seine Berufung in das Schulteam der WK4 Volleyball erhält. Nun ja, irgendwie schon. Schließlich wurde der heute weltgrößte Schulsportwettbewerb 1969 als Talentwettbewerb im Hinblick auf die Olympischen Spiele in München ins Leben gerufen. Begonnen wurde damals mit den Sportarten Leichtathletik und Schwimmen. Heute sammeln die jungen Sportler in 16 Sportarten, darunter Volleyball, im schulischen Rahmen Wettkampferfahrung. Werte wie Fairness, Teamgeist und Einsatzfreude spielen dabei eine große Rolle. Und für so manchen ist der Wettbewerb das Sprungbrett in den Vereins- und Leistungssport.

Diesen Sprung haben allerdings die meisten Jungen und Mädchen der beiden Schulteams der Rehnaer Schule schon geschafft, denn fast alle trainieren in ihrer Freizeit bereits ein bis zwei Mal wöchentlich Volleyball beim Rehnaer SV. Von Vorteil ist hier auch, dass sowohl Mädchentrainer Eckhard Thun als auch Jungentrainerin Heike Grevsmühl gleichzeitig Sportlehrer der Schule sind. Und die Sportart Volleyball spielt dort im Sportunterricht eine große Rolle. So erlernen die Schüler in Klasse 5 die Grundtechniken. Da der Spielekomplex Volleyball zum Schulsportprogramm aller Schuljahre gehört, kommen in jedem Jahr mehr Spielfähigkeiten hinzu. Zudem können Schüler ab der siebenten Klasse sogar kontinuierlich das ganze Jahr über im Wahlpflichtfach Sport Volleyball trainieren und sich so noch weiter verbessern und auf Schulwettkämpfe vorbereiten.

In beiden Teams der Wettkampfklasse 4 standen bis auf Fünftklässlerin Luise Gumz ausnahmslos Schülerinnen der sechsten Klassenstufe. Diese machten dem guten Volleyball-Ruf der Schule alle Ehre. Die Mädchen gewannen ihre Spiele gegen Brecht-, Ostsee- und Goetheschule (alle Wismar).

Auch die Jungen, bei denen noch das Geschwister Scholl Gymnasium Wismar vertreten war, verwiesen alle anderen Teams deutlich auf die Plätze zwei bis fünf. Als Kreissieger nehmen die Rehnaer nun, gemeinsam mit den Zweitplatzierten Goetheschule (Mädchen) und Geschwister-Scholl-Gymnasium (Jungen), am Regionalfinale teil, das am 20. Februar in Stralendorf ausgerichtet wird. Bis dahin haben die Jungen und Mädchen nun nicht mehr viel Zeit, sich noch intensiver vorzubereiten, denn auch ihnen ist die aktuelle Winterferienzeit gegönnt.


Kreissieger Mädchen (Käthe-Kollwitz-Schule Rehna): Jasmin Reinhold, Anna Sühsmann, Mirian Kruse, Luise Gumz, Chiara Blievernicht, Gina Glomb

Kreissieger Jungen (Käthe-Kollwitz-Schule Rehna): Marvin Hinz, Maximilian Kollatz, Saimen Peters, Alexander Pankow, Moritz Lange, Jonas Muuß, Patrick Bierle, Luca Malz



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