Reiten : Platz acht für Christoph Maack

Nach sehr gutem Beginn in den beiden ersten Wertungsprüfungen der deutschen Meisterschaft für Junioren-Springreiter, die Christoph Maack aus Kirch-Mummendorf mit Dyleen auf dem 2. und 3. Platz beendete, gab es im Finale mit zwei Umläufen 12 Fehler. Am Ende wurde er Achter.
Nach sehr gutem Beginn in den beiden ersten Wertungsprüfungen der deutschen Meisterschaft für Junioren-Springreiter, die Christoph Maack aus Kirch-Mummendorf mit Dyleen auf dem 2. und 3. Platz beendete, gab es im Finale mit zwei Umläufen 12 Fehler. Am Ende wurde er Achter.

Kirch Mummendorfer ist einziger MV-Starter, der es bei den deutschen Jugendmeisterschaften ins Finale schaffte

svz.de von
22. August 2016, 23:26 Uhr

Bei den deutschen Jugendmeisterschaften auf der Anlage des frisch gebackenen Olympia-Bronze-Medaillengewinners Ludger Beerbaum trafen sich am vergangenen Wochenende die besten Nachwuchsreiter Deutschlands im Dressur- und Springreiten. 350 Reiter gingen in den Altersklassen Children (U14), Ponyreiter (U16), Junioren (U18) und Junge Reiter (U21) im Viereck und Parcours an den Start.

Mecklenburg-Vorpommern war mit acht Reitern vertreten. Der einzige, der es bis in das Finale der besten 27 brachte, war Christoph Maack aus Kirch-Mummendorf. Der 17-Jährige begann mit einem Paukenschlag. Im 1. Wertungsspringen, ein Zeitspringen, musste er auf der Mecklenburger Stute Dyleen bei fehlerfreiem Ritt nur den Rheinländer Philip Housten (sein Teamkollege der Europameisterschaft in Millstreet) an sich vorbei ziehen lassen und wurde Zweiter. Auch am nächsten Tag in der 2. Wertungsprüfung der schweren Klasse blieb das Mecklenburger Paar strafpunktfrei und wurde Dritter. Erneut gewann Philip Housten das Springen auf Kannella. In der Zwischenwertung blieb Christoph Maack auf dem 2. Platz.

Im Finale wurde es am Sonntag bei einem Zwei-Sterne-Springen mit zwei Umläufen noch einmal deutlich schwerer. Als vorletzter Starter traf Maack mit Dyleen im 1. Umlauf eine Stange und lag damit auf dem 4. Platz. Zwei weitere Abwürfe kamen im 2. Umlauf hinzu. Mit insgesamt 10,47 Strafpunkten wurde Christoph Maack in der Endabrechnung Achter. Deutscher Meister wurde Philip Houston (4 Strafpunkte), Silber und Bronze gingen nach Weser-Ems an Max Haunhorst auf Charis (4,44) und Marec Dänekas auf Papagena (5,97). „Am Ende wurde Dyleen, die so toll für mich kämpfte, im zweiten Finaldurchgang etwas müde“, begründet Christoph Maack die Fehler im Finale. Eine Platzierung unter den besten zehn Nachwuchsreitern Deutschlands ist dennoch ein sehr gutes Ergebnis. Von den anderen sieben MV-Teilnehmern erreichte keiner das Finale. Die einzige weitere Platzierung gelang Justine Reemtsma (Groß Walmstorf) bei den Jungen Reitern, die in der 1. Wertungsprüfung mit fehlerfreiem Ritt Achte wurde. In der 2. Wertungsprüfung gab sie auf.

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