zur Navigation springen

Rückblick : Persönliche Bestleistungen und zahlreiche Erfolge

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Sportler aus Gadebusch und Umgebung zeigten im Sommer ihre ganze Vielfalt

svz.de von
erstellt am 03.Jan.2017 | 23:04 Uhr

Keine Frage, die Sommermonate Juli bis September standen ganz im Zeichen der Olympischen und Paralympischen Spiele in Rio de Janeiro. 974 Medaillen bei Olympia und 1597 Medaillen bei den Paralympics wurden vergeben – fünf Mal Edelmetall ging dabei auch an Sportler aus der Landeshauptstadt Schwerin. So sicherte sich Ruderer Hannes Ocik im Deutschlandachter die Silbermedaille. Die sehgeschädigten Judo-Zwillinge Carmen und Ramona Brussig kehrten ebenfalls mit Silbermedaillen nach Hause. Bronze gewannen Boxer Artem Harutyunyan und Radsportler Stefan Nimke (zusammen mit seinem sehgeschädigten Partner Kai Kruse).

Doch auch Sportler aus Gadebusch und Umgebung machten international auf sich aufmerksam. So wurde Springreiter Christoph Maack mit der Nationalmannschaft bei den Europameisterschaften der Junioren bis 18 Jahre guter Vierter und verpasste mit dem Team nur knapp das Podest. Allgemein zeigten die Reiter auf den Reitanlagen in Mecklenburg-Vorpommern und in ganz Deutschland ihr Können. Im Juli wurden in Redefin auch wieder die Landesmeister ermittelt. Johann Greve vom RFV Gadebusch war dabei, wie schon in der Halle, bei den Ponyreitern nicht zu schlagen. Ende August feierte dann noch Dr. Lothar Makowei seinen 60. Geburtstag.

Im Juli gab es auch bei der SG Roggendorf etwas zu feiern. Die SGR beging ihr 20-jähriges Vereinsjubiläum. Volleyball, Bogenschießen und einige Fußballspiele prägten das Geschehen im Schlosspark. Mit seinen Herren-Fußballern will der Verein – nach dem rasanten Abstieg – mittelfristig wieder in der Landesklasse spielen. Bei der TSG Gadebusch will man die Landesklasse dagegen verhindern. Der Saisonbeginn 2016/17 ging dabei turbulent zu, nach vier Spieltagen wurde Trainer Norman Ziemens entlassen, Arne Dankert übernahm.

Die Stover Triathleten haben solche Probleme nicht. Sie stellten sich im September lieber neuen Herausforderungen – zum Beispiel einem 70.3-Triathlon. So absolvierte Brun Keller auf der Insel Rügen erstmals einen Dreikampf über 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen. Trainingskollege Martin Meißner war mit einer Staffel am Start und verpasste mit dieser das Treppchen nur hauchdünn um 35 Sekunden.

Für die Sportler des MC Rehna gab es im Sommer gleich zwei „Heimspiele“. So zeigten erst die Enduro-Fahrer im August bei der 64. Geländefahrt „Rund um Rehna“ ihr Können, Ende September fanden auf der Rennbahn in Gletzow dann auch noch Läufe um die Motocross-Landesmeisterschaft und den Landespokal statt. 1800 Zuschauer sahen das Spektakel.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen