Fußball : Pampow überrollt SG Roggendorf

Nils Mählmann (l.) wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Doch auch ihm gelang keine Wende im Spiel.
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Nils Mählmann (l.) wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Doch auch ihm gelang keine Wende im Spiel.

Tabellendritter gewinnt 11:1 gegen den Verbandsliga-Aufsteiger / SGR-Spieler verärgert über Gadebuscher Fan-Auftritt

svz.de von
30. März 2014, 11:57 Uhr

Nach dem 1:1 in der Vorwoche beim VFC Anklam fuhren die Roggendorfer Verbandsliga-Kicker mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen nach Pampow, um dort den Tabellendritten noch einmal, ähnlich wie im Heimspiel, zu ärgern. Doch das Spiel wurde erneut zu einem Debakel, Pampow gewann 11:1. Frustriert und von zuschauenden Gadebuscher Fans immer wieder während des Spieles beleidigt, ging es nach dem Abpfiff sogar auf direkten Konfrontationskurs. „Leider ist Fußball heute nur Nebensache gewesen. Anhänger der TSG Gadebusch beleidigten unsere Spieler unter der Gürtellinie. Das gehört nicht zum Sport, den ich so sehr liebe“, sagte der Spielertrainer Stefan Lau nach der Partie. Gleichzeitig fand der Keeper des Aufsteigers aber auch Worte für das Spiel des Gastgebers: „Pampow hat guten Tempofußball gespielt und zurecht auch in der Höhe gewonnen“, sagte der Trainer, der schon nach 14 Minuten das ersten Mal hinter sich greifen musste. Pampows Neuzugang Kita traf zum 1:0. Als drei Minuten später auch Witkowski seinen ersten Treffer feierte und der ehemalige Gadebuscher Lierow sich mit einem Heber über Lau zum 3:0 in die Herzen der Pampower Fans schoss, war das Spiel bereits gelaufen. Erneut Witkowski und Kita trafen noch vor der Halbzeit zum 5:0.

Auch nach dem Wechsel machten die Gastgeber da weiter, wo sie nach 45 Minuten aufgehört hatten. Die SG Roggendorf, die ohne den gelbgesperrten Toni Holland auskommen musste, hatte nicht den Hauch einer Chance. Dem eingewechselten Waack war es sogar vergönnt, innerhalb von nur 60 Sekunden zwei Mal zu treffen. Kirey traf zwar zum 10:1-Zwischenstand, doch das änderte nichts an der Einseitigkeit dieser Partie. Den Schlusspunkt setzte erneut Witkowski mit seinem dritten Tor an diesem Tag. Der MSV-Angreifer ließ damit seiner Ankündigung, gegen Roggendorf alles für einen deutlichen Sieg zu tun, Taten folgen und führt weiter die interne Torschützenliste mit 20 Treffern an.

SGR 96: Lau - Hagemeister, Martensen, Kähler (27. Rehr) - Penk (46. Mählmann), Schulz, Schwarcke, Schwarz, Militz - Döring, Illgen (58. Kirey)

Tore: 1:0 Kita (11.), 2:0 Wikowski (14.), 3:0 Lierow (23.), 4:0 Witkowski (28.) , 5:0 Kita (44.), 6:0 Mario (53.), 7:0 Drews (55./FE), 8:0 Waack (58.), 9:0, 10:0 Waack (68./68.), 10:1 Kirey (73.), 11:1 Wikowski (83.)

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