Gadebusch : Nullnummer und drei Punkte Abzug

Trotz intensiver Bemühungen war auch Gadebuschs Stürmer Stefan Rose (l.) gegen die Neumühler Defensive  kein Tor vergönnt.
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Trotz intensiver Bemühungen war auch Gadebuschs Stürmer Stefan Rose (l.) gegen die Neumühler Defensive kein Tor vergönnt.

Ärger schon vor dem letzten Saisonspiel für die Landesliga-Fußballer der TSG Gadebusch: Mit gemischten Gefühlen traten die Kicker im Heimspiel gegen den Neumühler SV an.

svz.de von
10. Dezember 2013, 18:05 Uhr

Ärger schon vor dem letzten Saisonspiel für die Landesliga-Fußballer der TSG Gadebusch: Mit gemischten Gefühlen traten die Kicker im Heimspiel gegen den Neumühler SV an. Denn Ende der Woche entschied das Sportgericht des Landesfußballverbandes MV, den Gadebuschern eine Strafe von insgesamt 1000 Euro und drei Punkten Abzug für die zum Saisonende aufzuerlegen.

Grund ist die wiederholte Nichterfüllung der Schiedsrichteranzahl. Das heißt, dass dem aktuellen Meister nach dem letzten Spieltag drei Punkte abgezogen werden, wenn das Urteil rechtskräftig wird und die TSG keine Berufung einlegt. Danach sieht es derzeit nicht aus.

Das Wissen über diese Entscheidung schien die Gadebuscher im Spiel gegen den Neumühler SV zu lähmen. Denn schon in der ersten Spielhälfte fehlte ihnen der Spielwitz. Auf beiden Seiten gab es je nur eine einzige Torchance, denn die Gäste ließ ebenso vieles von der Spielkultur beim 7:0-Sieg über den Grevesmühlener SV vermissen. Dennoch erarbeiteten sich die Neumühler die erste und auch im ganzen Spiel beste Chance nach gut 15 Minuten, doch der Kopfball des NSV-Angreifers ging knapp daneben. Für die TSG hatte lediglich Toni Rahn eine Möglichkeit, doch er traf nach einer Flanke und dem anschließenden Schuss nicht.

Von der zweiten Halbzeit erhofften sich Fans und Trainer eine Besserung, doch die sollte nicht eintreffen. Für den einzigen Aufreger sorgte der Torhüter der Gäste, der einen hoch ankommenden und abgefälschten Ball von Karl-Friedrich Israel unterschätzte und ihn auf die Querlatte rutschen ließ. Zwar kam auch Neumühle zu Strafraumszenen, doch die blieben ohne nennenswerte Ergebnisse. Einzig eine Gelb-Rote Karte kurz vor Spielende für einen Neumühler sorgte noch einmal für Stimmung unter Spielern und Fans. Fußballerisch war dieses Spiel allerdings eher Schmalkost.

Rechnet man die drei Punkte bereits jetzt in der Tabelle ab, haben die Gadebuscher somit lediglich einen Zähler Vorsprung auf einen Nichtabstiegsplatz und befinden sich mitten im Abstiegskampf. „Mit dem Saisonverlauf kann ich nicht zufrieden sein. Wir werden in der Vorbereitung zur nächsten Serie hart arbeiten müssen, um uns zu verbessern“, erklärte Trainer Maik Freitag.

TSG: M. Schulz, Neumann, S. Schulz, Theis, J.-C. Israel, Butz, Wolter, K.-F. Israel (87. Scharnagel), F. Hemping, Rose, Rahn (70. Kaisler)

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