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Lokaler Sport Gadebusch-Renhaer Zeitung

19. November 2017 | 13:38 Uhr

Handball : Kantersieg zum Liga-Start

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Ostsee-Spree-Oberliga: Grün-Weiß-Handballerinnen fertigen die SG OSF Berlin mit 35:24 ab

Die Handball-Damen des SV Grün-Weiß Schwerin sind mit einem deutlichen 35:24-Erfolg in die neue Saison der Oberliga Ostsee-Spree gestartet. Der Sieg gegen die SG OSF Berlin war auch in dieser Höhe verdient, obwohl die Gastgeberinnen gerade in der Anfangsphase noch recht viele Aktionen der Berlinerinnen zuließen und scheinbar nicht ganz auf Betriebstemperatur waren.

So ging der Gast immer wieder in Führung und die Grün-Weißen brauchten einige Zeit, um ihren ersten Zwei-Tore-Vorsprung herauszuarbeiten. Dann aber lief der Motor auf Hochtouren, es wurden sich vorne klare Chancen erarbeitet. Die Defensive war ebenfalls effektiver. Und so war auch das Konterverhalten der Schwerinerinnen am Ende deutlich besser, vor allem Steffi Laas war die Nutznießerin. Sieben ihrer zehn Treffer erzielte sie per schnellem Gegenstoß. So stand es nach einer Viertelstunde folgerichtig 11:6 für die Gastgeberinnen. Bis zum Ende der ersten Hälfte setzten sich die Damen von Trainer Tilo Labs aber nicht weiter ab, mit je vier Toren auf jeder Seite ging es anschließend beim Stand von 15:10 in die Kabinen, wo Trainer Labs höchste Konzentration anmahnte, damit dieser Vorsprung nicht nur verwaltet, sondern möglichst auch ausgebaut werden sollte.

Und genau das passierte dann auch. Die Schweriner Damen spielten von Beginn an konzentriert und effektiv. Vor allem Constanze Pötzsch, der Neuzugang aus Rostock, packte den einen oder anderen Hammer aus. Viele schön herausgespielte Angriffe und starke Konter machten innerhalb kurzer Zeit aus dem 15:10 ein 22:12. Die Grün-Weißen ließen anschließend die Zügel wieder etwas lockerer, sodass die Gäste aus der Bundeshauptstadt wieder auf 19:24 herankamen. Der Sieg war zwar nie richtig gefährdet, aber bei Spitzenspielen sollten diese Phasen möglichst minimiert werden. Zum Glück hatte Tilo Labs noch einen Joker, der stach. Der hieß Christin Wolter. Sieben ihrer acht Tore erzielte „Tini“ in Halbzeit zwei, ließ damit die gegnerische Torfrau verzweifeln und brachte die Gastgeberinnen wieder auf Kurs.

Die Zuschauer sahen einen sehenswerten Einstand dieser doch recht jungen Schweriner Mannschaft, der durchaus Lust auf mehr macht. Trainer Labs war zufrieden, auch wenn er die leichten Berg- und Talfahrten sehr wohl erkannte. „Aber daran werden wir noch arbeiten“, gelobt der Trainer Besserung. Einziger Wermutstropfen: Kim Dehling verletzte sich kurz vor dem Halbzeitpfiff und konnte nicht mehr eingreifen. „Wir warten noch auf eine genaue Diagnose“, so Trainer Labs. An dieser Stelle gute Besserung.

In der kommenden Woche geht es zum Tabellenletzten nach Berlin – eine vermeidlich klare Sache. Jedoch setzte es bei ProSport 24 in der vergangenen Saison eine überraschende Niederlage, also sind die Grün-Weißen durchaus gewarnt.

Grün-Weiß Schwerin: Klasen, Güdokeit; Schmidtke, Laas 10, Dehling 1, Wichmann, Slomka 2, Künzel 3/1, Nawrot, Jantzen 3, Evangelidou 2, Wolter 7/2, Pötzsch 7, Klingenberg


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