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Vereinsleben : „Infrastruktur muss besser werden“

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Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Der Vorsitzende der TSG Gadebusch, Rolf Lemcke, zieht Bilanz und gibt einen Ausblick auf das Jahr 2015

svz.de von
erstellt am 12.Jan.2015 | 23:31 Uhr

Das Sportjahr ist seit fast zwei Wochen Geschichte. Für die TSG Gadebusch war das alte Jahr ebenso spannend wie 2013. Nun ist es Zeit, um mit dem Vorsitzenden der TSG Gadebusch Bilanz zu ziehen. Nachdem Rolf Lemcke die letzten Jahre kommissarisch den Vorsitz führte, wählten ihn „seine“ Mitglieder Anfang des Jahres offiziell zum Vorsitzenden. Wie er das Jahr der TSG Gadebusch erlebte, hat er nun erzählt.
2014 war ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Ostern fand das dritte Kickercamp statt. Wenig später tritt der Trainer der Landesligaelf zurück, der Klassenerhalt eben dieser Truppe in letzter Sekunde. Die Tischtennisspieler steigen zunächst ab, bleiben aber dann doch in der Liga. Dies sind nur wenige Beispiele.

Wie erlebt man als Präsident solche Ereignisse?
Rolf Lemcke: Höhen und Tiefen gehören zum Leben. Über positive Dinge freue ich mich, sind sie doch Bestätigung für gute Arbeit. Aber auch in negativen Ereignissen kann ich Positives sehen. Es kommt immer auf den Blickwinkel an.
Unabhängig von den Erfolgen und Misserfolgen haben Sie sich ja mit Ihren Vorstandskollegen Ziele für das Jahr 2014 gesetzt. Was wurde erreicht? Was konnte nicht erfüllt werden?
Für 2014 haben wir uns vorgenommen, den Mangel an Schiedsrichtern zu beheben und unsere Fankultur in die richtigen Bahnen zu lenken. Beide Vorhaben sind uns gelungen. Wir konnten unsere Mitgliederzahl auf circa 420 Mitglieder erhöhen, haben mit einer großartigen Beteiligung 1000 Euro beim DIBA-Gewinnspiel geholt und gleich in die sanitären Einrichtungen investiert. Hier gibt es noch ein wenig Arbeit, die in der Winterpause erledigt wird. Zurzeit wird der Pinsel im Vereinsheim geschwungen. Unsere Vereinssoftware läuft und alle Daten sind übertragen. So haben wir einen guten Überblick und vereinfachte Abläufe.
Sie haben die Mitgliedergewinnung angesprochen. Da hat sich in diesem Jahr einiges getan. Seit dem Sommer wird in Gadebusch wieder Volleyball gespielt. Die Abteilung Fußball begrüßte im Mai ihre Fußballfrauen und die jüngsten Kicker, die G-Junioren, begannen wenig später auch mit dem Training. Wie sehen Sie diese Entwicklung?
Diese Entwicklung ist einfach super. Wir haben versucht, ein positives Umfeld zu schaffen, in dem es Spaß macht, das Vereinsleben zu leben. Alles steht und fällt mit den Trainern und Betreuern, die in der Lage sind, Menschen zu begeistern und sportlich weiterzubringen. Wir bemühen uns die Rahmenbedingungen zu schaffen, so dass es den Verantwortlichen leicht fällt, Verantwortung zu übernehmen.
Auf der anderen Seite gibt es auch Ziele, die nicht erreicht wurden. Was ärgert Sie am meisten?
Mich ärgert, dass wir mit der Modernisierung unseres Vereinsheims wieder am Anfang stehen und nicht so wirklich weiterkommen. Es bedeutet sehr viel Arbeit, alles soweit vorzubereiten, um überhaupt Anträge stellen zu können. Der Kostenfaktor zur Projekterstellung spielt hier eine entscheidende Rolle.

Das vollständige Interview lesen Sie in ihrer Dienstagsausgabe der Gadebusch-Rehnaer Zeitung.

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