Volleyball : „Großfeld-Neulinge“ im RSV-Team

Die neuformierte U16 des Rehnaer SV: hinten v.l. Maximilian Kollatz, Ludwig Wulff, Marvin Hinz, Jonas Muuß, Saimen Peters, vorn v.l. Alexander Pankow, Daniel Oettinghaus, Lucas Koloske, Willi Zintel. Fotos: Privat (2)
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Die neuformierte U16 des Rehnaer SV: hinten v.l. Maximilian Kollatz, Ludwig Wulff, Marvin Hinz, Jonas Muuß, Saimen Peters, vorn v.l. Alexander Pankow, Daniel Oettinghaus, Lucas Koloske, Willi Zintel. Fotos: Privat (2)

Die U16-Volleyballer des Rehnaer SV müssen sich erst neu formieren, denn viele junge Spieler sind aus der U14 hochgekommen

svz.de von
12. November 2014, 23:43 Uhr

Im ersten U16-Volleyballwettkampf dieser Saison, der Landespokalvorrunde, erlebte das neue U16-Team des Rehnaer SV seine Feuertaufe auf dem Großfeld. Das VMV-Turnier bestritten außerdem Mannschaften aus Greifswald, Stralsund und Schwerin.

Mit Spielführer Lucas Koloske war nur ein Vertreter des ältesten Jahrgangs 2000 im RSV-Team. Alle anderen Jungen spielten im Vorjahr noch im kleineren Vierer-Feld. Daniel Oettinghaus und Marvin Hinz hatten aber bereits als Jüngere in der U16 Spielerfahrung gesammelt, was nun dem neuen Team sehr geholfen hat. „Ein riesiges Lob an Lucas, Marvin und Daniel, wie sie die anderen immer wieder zum Laufen auf die Wechselpositionen anleiteten, dabei aber den Ball und das Spielen nicht aus dem Auge verloren und mächtig gerackert haben“, freute sich die Trainerin über diese drei Spieler, die im Wettkampf eine großartige Hauptrolle spielten, stark blockten und angriffen und ihre Mitspieler mitrissen.

Aber auch die anderen verdienten ihr großes Lob. Denn leider war aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls der Trainerin bisher fast kein spezifisches Großfeldtraining möglich gewesen, sodass praktisch nur einmal vorm Wettkampf auf dem 9x9 Meter großen Feld geübt wurde. Der Übergang vom 7x7 Meter großen U14-Feld mit vier Spielern ist für jeden Nachwuchsvolleyballer ein komplizierter Schritt. Gerade Spieler, die noch nicht so groß sind, haben es sehr schwer, die richtige Angriffstechnik am 2,24 m hohen Netz auszuführen, geschweige denn die Blocktechnik und - taktik anzuwenden. Doch die Rehnaer profitierten von ihren soliden Grundtechniken und wurden mit jedem Satz sicherer im Läufersystem.

Die beiden Zuspieler Maxi Kollatz und Ludwig Wulff, die zum ersten Mal diese Position spielten (in der U14 darf es noch keine Spezialisierung und Läufersysteme geben) konzentrierten sich sehr gut auf ihre Aufgabe und setzten ihre Angreifer mit guten Pässen ein. „Das Läufersystem mit nur einem Zuspieler müssen wir uns jetzt hart erarbeiten, wenn wir dann bei den Saisonhöhepunkten vorne mitmischen wollen. Aber für den Anfang ist dieses einfachere System mit zwei Zuspielern ein ganz wichtiger erster Schritt. So nach und nach werden wir dann den Zuspieler auch von den drei hinteren Positionen laufen lassen. Da ist noch ganz viel fleißige Trainingsarbeit nötig“, wertete die Trainerin am Turnierende aus.

Im ersten Spiel gegen den Schweriner SC herrschte so einiges Chaos im Rehnaer Spiel - trotzdem errang der RSV 16 und 17 kleine Punkte. Gegen Greifswald wurde nach der 19:25-Niederlage im ersten Satz der zweite Durchgang klar dominiert (25:12). Doch leider gab es zum Ende des Tiebreaks Aufschlagfehler, die den Sieg zunichte machten. Im letzten Spiel gegen Stralsunder VV war dann die Überlegenheit in der Ballbehandlung deutlich zu spüren. Auch hatte sich die Mannschaft nun gut eingespielt, sodass der Sieg nie in Frage stand (25:11; 25:15). Am Ende des zweiten Satzes konnten sogar die drei Leistungsträger ausgewechselt werden und alle „Großfeld-Neulinge“ den Satzsieg erspielen. Mit dem dritten Platz waren Trainerin, Eltern und Spieler dann auch zufrieden.

Der nächste U16-Wettkampf findet am 10. Januar 2015 in Rehna statt, und bis dahin wollen die RSV-Volleyballer fleißig 6er-Feld und Läufersystem trainieren.

Platzierung Landespokalvorrunde U16 männlich:
1. Schweriner SC
2. ESV Turbine Greifswald
3. Rehnaer SV
4. Stralsunder VV




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