Fussball : Große Ehre für Neubauhofer

Auch der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Torsten Koop (l.), Andreas Neumann (r.) und Enrico Bartsch gratulierten Karl-Heinz Reichert (3.v.l.).  Fotos: Niklas Rose
1 von 2
Auch der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Torsten Koop (l.), Andreas Neumann (r.) und Enrico Bartsch gratulierten Karl-Heinz Reichert (3.v.l.). Fotos: Niklas Rose

Karl-Heinz Reichert wird für insgesamt 50-jähriges Engagement im Schiedsrichterwesen in Rostock geehrt

von
04. März 2020, 17:06 Uhr

Große Ehre zum Abschluss einer langen Schiedsrichter- bzw. Schiedsrichterbeobachterlaufbahn: 40 Jahre nach Beginn seiner Beobachtertätigkeit für den Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern und 50 Jahre nach Beginn seiner Schiedsrichtertätigkeit wurde 75-jährige Karl-Heinz Reichert aus Neubauhof bei Gadebusch jetzt für seine Arbeit geehrt. Im Rahmen der Halbjahrestagung der Unparteiischen in Rostock gratulierten der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter und Vorsitzender der Schiedsrichterkommission Torsten Koop, sein Stellvertreter Enrico Bartsch und der Vorsitzende der Schiedsrichterbeobachterkommission, Andreas Neumann, dem Neubauhofer zu dieser wohl einmaligen ehrenamtlichen Laufbahn.

Mehr als 60 Landes- und Verbandsliga-Schiedsrichter kamen in Rostock zusammen, um nicht nur das Regelwerk zu festigen, sondern natürlich auch, um zu gratulierten.

Schon Ende der 1960-er Jahre hatte Reichert die Prüfung zum Schiedsrichter abgelegt, doch der eigentliche Dienst an der Pfeife bestand nur zehn Jahre. Schon Ende der 1970-er Jahre nahm der heute 75-Jährige auf zahlreichen Bänken und Stühlen am Spielfeldrand Platz, um sich die Unparteiischen in allen Ligen anzuschauen und zu bewerten. Nach jeder Beobachtung folgte ein Auswertungsgespräch unter vier Augen. Erst dann durften die Trainer der beiden Mannschaften mit dem Unparteiischen die abschließenden Formalitäten erledigen. Weit mehr als 1000 Spiele sah sich der Neubauhofer in dieser Zeit an. Nicht immer war er mit den Leistungen zufrieden. Doch es gab auch besondere Schiedsrichter. Die machten selten einen Fehler. „Das gab es nicht zu häufig, aber manche hätten es verdient gehabt, noch höher zu pfeifen“, erklärte Karl-Heinz Reichert, der jetzt nur noch aus Spaß und Freude auf den Fußballplatz geht.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen