Unentschieden für Schönberg : FC 95 bleibt ohne Sieg in der Hinrunde

Der Japaner Okada  (l.) gehörte bis zu seiner Auswechslung zu den besten Schönbergern.
Der Japaner Okada (l.) gehörte bis zu seiner Auswechslung zu den besten Schönbergern.

Fußball-Oberligist Schönberg schafft nach frühem 0:2-Rückstand aber noch ein Unentschieden gegen Union Fürstenwalde

svz.de von
15. Dezember 2013, 19:13 Uhr

Fußball-Oberligist FC Schönberg 95 bleibt in der Oberliga-Hinrunde der Saison 2013/12014 ohne Sieg. Auch gegen den FSV Union Fürstenwalde kamen die Maurine-Kicker nur zu einem 2:2, lagen allerdings nach einem Doppelschlag innerhalb von nur 40 Sekunden schon nach zehn Minuten mit 0:2 hinten. Am Ende war es für beide Mannschaften zu wenig, Schönberg bleibt im Tabellenkeller, der FSV Fürstenwalde verbesserten sich nicht weiter in der Tabelle. Die Spieler aber verließen angesichts der zwischenzeitlich sicheren Führung mit hängendem Köpfen den Kunstrasenplatz des FC 95.

Eine Woche später als geplant – Tief „Xaver“ machte der ursprünglich angesetzten Partie einen Strich durch die Rechnung – wurde die Partie auf dem Kunstrasenplatz des FC Schönberg 95 ausgetragen. Fürstenwalde hatte nicht vor, sich die Phase von 13 Punkten aus den vergangenen sieben Partien kaputt machen zu lassen, Schönberg wollte Trainer Axel Rietentiet in dessen dritten Spiel nach seinem Amtsantritt endlich den ersten Sieg servieren. Während Fürstenwalde routiniert und selbstbewusst das Spiel in einer ruhigen Art und Weise an sich riss, versuchte der Gastgeber es lautstark und mit jeder Menge Engagement. Die bessere Variante war zu diesem Zeitpunkt die der Gäste, denn die nutzten innerhalb von nur 40 Sekunden zwei Stellungsfehler der Schönberger Abwehr eiskalt aus und so traf zunächst Maik Haubitz, der den Ball nach einem Einwurf vor die Füße bekam, Schönbergs Keeper Ruhr aussteigen ließ und verwandelte. Ähnlich gestaltete sich das zweite Tor. Schönberg produzierte vom Anstoßpunkt weg einen Fehlpass im Mittelfeld. Dieses Mal setzte sich Unions Steven Haubitz in Szene, fing den Ball ab und schob ihn auf Mannschaftskollege Ergiligür, der ohne Probleme zum 2:0 einschob. Davon erholten sich die Gastgeber allerdings erst spät in der ersten Halbzeit, so dass auch Fürstenwaldes Gelici noch einmal ein Heber von der rechten Seite an die Querlatte des Schönberger Gehäuses gelang. Schönbergs Möglichkeiten ergaben sich erst wieder kurz vor dem Seitenwechsel, doch die Schüsse von Cornelius, Pajonk und Müller waren am Ende zu ungenau.

Doch irgendwie wollten selbst die mehr als 100 Zuschauer den Sieg der Fürstenwalder nicht wahr haben und halfen ähnlich lautstark wie die Spieler selbst mit, das scheinbar Unmögliche noch wahr zu machen. Und das sollte zum Teil gelingen. Fürstenwalde schien die Führung verwalten zu wollen, kam plötzlich kaum noch zu eigenen Angriffen. Dafür ließ Marco Pajonk die Gastgeber nach 65 und 71 Minuten jubeln. Gleich zwei Mal nutzte er eine Finte von Mannschaftskameraden Kolodzick. Der ließ den Ball durch, Pajonk umspielte einmal den Keeper und ließ ihm sechs Minuten später beim Ausgleich mit einem platzierten Schuss keine Chance. Doch trotz eines nun offenen Schlagabtausches blieb es bis zum Schlusspfiff beim 2:2.

FC 95: Ruhr - Körner, Okada (82. Vogel), Lindemann (46. Köhn), Jahnke - Cornelius, Müller, Bendlin, Jeske - Pajonk, Rönnau (62. Kolodzick)
Tore: 0:1 (9.) M. Haubitz, 0:2 (10.) Ergiligür, 1:2 (65.) Pajonk, 2:2 (71.) Pajonk
Z: 109, SR: Kliefoth (Quedlinburg)


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