Volleyball : Es geht immer um den nächsten Punkt

Team RSV: hinten v.l. Janne Hartleben, Maximilian Pelz, Jupp Nachtigall, Silas Wiechert. vorn v.l. Leon Bohlmann, Jonathan Helms, Luca Niemann.  Fotos: Rehnaer SV
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Team RSV: hinten v.l. Janne Hartleben, Maximilian Pelz, Jupp Nachtigall, Silas Wiechert. vorn v.l. Leon Bohlmann, Jonathan Helms, Luca Niemann. Fotos: Rehnaer SV

Rehnas U13-Volleyballer werden beim Norddeutschen Spielfest Siebter

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25. Juni 2015, 15:43 Uhr

Nach der Teilnahme an den Norddeutschen Meisterschaften der U13 in Flensburg ist nun auch für die jüngsten Volleyballer des Rehnaer SV die Volleyballsaison beendet. Im Gegensatz zu den älteren Jahrgängen sind die NDM der höchste Wettkampf in der U13. Deshalb wird dieser Wettbewerb als Spielfest gestaltet, an dem die jeweils vier besten Vereine der Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg teilnehmen dürfen. Das RSV-Team hatte sich als Dritter der Landesmeisterschaften qualifiziert.

Die Vorrunde wurde in zwei Staffeln zu je 5 Mannschaften bestritten. Hier trafen die Rehnaer zuerst auf den hohen Favoriten Schweriner SC, der mal wieder alle seine Spiele gewinnen konnte und Norddeutscher Meister wurde. Im zweiten Spiel ging es gegen die VG Elmshorn. In der sehr spannenden Partie siegten die Klosterstädter nach großem Kampf mit denkbar knappen Satzergebnissen 2:0 (25:23; 28:26). Einfacher war es gegen Kieler TV II, der deutlich bezwungen wurde. Hier konnten die Auswechsler Janne Hartleben, Maximilian Pelz, Jonathan Helms und Leon Bohlmann zeigen, was sie inzwischen gelernt haben, denn Trainerin Heike Grevsmühl gönnte in der schwülwarmen Halle den Stammspielern Silas Wiechert, Luca Niemann und Jupp Nachtigall abwechselnd kurze Pausen.

Im letzten Gruppenspiel gegen Gastgeber VSG Flensburg ging es schließlich um Platz zwei, denn da Elmshorn gegen Flensburg 2:0 gewonnen hatte, fehlte den RSV-Spielern nur ein Satz für den begehrten zweiten Gruppenplatz hinter dem Schweriner SC. Der RSV startete sehr konzentriert in dieses wichtige Spiel, machte in der ersten Hälfte des Satzes kaum Fehler und lag schnell 10:4 und schließlich gar 20:14 in Führung. Doch wer dachte, dass das reicht, hat nicht mit dem Kampfgeist des Gegners gerechnet. Die Flensburger näherten sich Punkt für Punkt, spielten nun konzentriert und fehlerlos. Im Gegensatz zu den RSV-Spielern, die sich wohl auf ihrem Punktepolster ausruhten, aber beim 24:21 endlich Satzball hatten. Doch das reichte nicht. Sehr lange Spielwechsel zeugten vom den Anstrengungen beider Teams; teilweise überquerte der Ball sechsmal das Netz, bevor es den nächsten Punkt gab. Und den errang leider meistens Flensburg. Die vom Publikum lautstark angefeuerten Gastgeber wehrten tapfer alle Satzbälle ab und gewannen schließlich 27:25. Im 2. Satz lagen die Rehnaer gleich 0:4 zurück - kein guter Start in einen Satz, den man gewinnen wollte. Am Ende war man auch hier knapp unterlegen (21:25). Und womit wohl keiner gerechnet hatte: Der RSV beendete die Vorrunde nun gar auf Platz 4, denn die punktgleichen Elmshorn und Flensburg – zu diesen fehlten ganze 3 kleine Punkte – hatten in allen Spielen zusammengerechnet mehr Ballpunkte erreicht. Das war dann doch enttäuschend, denn nun konnte nur noch um Platz 7 gespielt werden. Die Plätze 1-6 wurden unter den Dreien der Vorrundenstaffeln ausgespielt.

„Die Jungen müssen lernen, dass es im Volleyball immer um den nächsten Punkt geht, man die Punktetafel nicht ständig ins Auge fassen darf. Da legt sich nämlich – oft sogar unbewusst – schnell mal der Gedanke fest: Ich habs ja schon geschafft oder Da geht sowieso nichts mehr. Gerade im Nachwuchsvolleyball kann man aber immer trotz großer Punkteabstände noch gewinnen oder verlieren. Schade, wir hatten die beste Konstellation der drei Mannschaften hinter dem Schweriner SC“, resümierte die Trainerin der RSV-Spieler.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in Ihrer Donnerstagsausgabe der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

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