Fussball : Eine Halbzeit geführt

Jubel bei den jungen Wilden der TSG: Johannes Parbs (l.), Joseph Storch (M.) und Felix Aßmann freuen sich über den Führungstreffer.
Jubel bei den jungen Wilden der TSG: Johannes Parbs (l.), Joseph Storch (M.) und Felix Aßmann freuen sich über den Führungstreffer.

Gadebuscher Landesklasse-Fußballer verlieren nach 1:0-Führung zur Halbzeit noch 2:4 gegen den MSV Pampow II

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12. November 2019, 18:09 Uhr

Eine Halbzeit lang boten die Gadebuscher Landesklasse-Fußballer eine konzentrierte und durchaus bemerkenswerte Partie gegen die Oberliga-Reserve des MSV Pampow. Vorallem eine Kombination zwischen Stürmer Stefan Lübcke, Mittelfeldspieler Johannes Parbs und Kollege Joseph Storch ließ die Gadebuscher jubeln. Denn nachdem sich Lübcke den Ball erobert hatte, passte er den Ball auf Parbs, der seinem Gegenspieler keine Chance ließ, in den Strafraum lief und auf Mittelfeldspieler Joseph Storch passte. Der vollendete sicher zur 1:0-Führung. Bis hierhin und auch den Rest der ersten Halbzeit ging diese Führung völlig in Ordnung. Eine konzentrierte Defensivleistung mit einigen Kontern stimmte mit dem Ergebnis überein.

Doch der Beginn der zweiten Halbzeit sollte die Gadebuscher fast ins Tal der Tränen stürzen. Denn der MSV-Coach schien die richtige Ansprache gefunden zu haben. Binnen neun Minuten drehten die Gäste die Partie in eine 3:1-Führung ihrerseits. Da konnten einem die Gadebuscher angesichts der Leistung aus den ersten 45 Minuten schon fast Leid tun. Dennoch kam in der 66. Minute noch einmal Hoffnung auf, als Stefan Lübcke, aufgeboten als einzige Sturmspitze, plötzlich doch noch einmal zum Zug kam und den Ball zum 2:3-Anschlusstreffer einnetzte. Doch alle Bemühungen in der Folgezeit, noch einmal den Ausgleich zu erzielen, wurden in der 80. Minute jäh unterbrochen, als Pampows Finkenstein den vierten Pampower Treffer markierte und so den TSG-Kickern auch die letzte Hoffnung auf einen Punktgewinn nahm.

Jetzt ruhen die Hoffnungen auf dem kommenden Spieltag. Am Sonnabend müssen die TSG-Kicker nach Groß Stieten. Hier gilt es, Charakter zu zeigen, zumal dieses Team schon seit Jahrzehnten ein unbeliebter Gegner im Auswärtsspiel ist.

TSG: M. Schulz - S. Schulz, Lehmann, Mar. Kulla, Röglin - Holst, Parbs, Storch (82. Kruse), Aßmann (65. Rahn), Strauch - Lübcke

Tore: 1:0 (27.) Storch, 1:1 (47.) Pruchner, 1:2 (51.) Brickwedde, 1:3 (54.) Fragomeli, 2:3 (66.) Lübcke, 2:4 (80.) Finkenstein

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