Reiten : Eine bleibende Erinnerung

3. Platz beim „Goldenen Sattel“ : v.l. Veranstalter Volker Wulff, Christoph Maack und Springreiterlegende Hans Günter Winkler
3. Platz beim „Goldenen Sattel“ : v.l. Veranstalter Volker Wulff, Christoph Maack und Springreiterlegende Hans Günter Winkler

Reiter starten gut in die Saison 2016 – Christoph Maack wird Dritter im Hans-Günter-Winkler-Nachwuchsförderpreis

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18. Januar 2016, 23:19 Uhr

Traditionell war die „Partner Pferd“ in Leipzig eines der ersten Hallen-Turniere in diesem Jahr – und zwar vom 14. – 17. Januar 2016 mit Beteiligung mehrerer Reiter aus dem Kreis Nordwestmecklenburg. Philipp Makowei, Lilli Plath und Christoph Maack sowie Christin Wascher und Jörg Möller aus dem Nachbarkreis Ludwigslust-Parchim hatten die Reise in die Messestadt angetreten.

Es ist auch schon zur guten Tradition geworden, dass während dieses Weltcup-Turniers die Finals verschiedener Springsportserien ausgetragen werden. Dabei ist der Kampf um den „Goldenen Sattel“ beim Weltcup-Springen am Sonnabendnachmittag sicher ein Höhepunkt. Bundesweit sind dann beim H.G.-Winkler-Nachwuchsförderpreis nur vier Reiter startberechtigt. Dieses Springen gilt als die interessanteste Springprüfung im Nachwuchsbereich: Der „Goldene Sattel“, 1986 nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn von Hans Günter Winkler und Herbert Meyer (später Bundestrainer) initiiert, ist eine Auszeichnung für den besten deutschen Nachwuchsspringreiter oder –reiterin eines jeden Jahres. Der Sieger wird in einem M-Stilspringen mit Pferdewechsel ermittelt.

Christoph Maack aus Kirch Mummendorf war einer von ihnen. Mit der Gesamtnote von 28,9 nach 4 Ritten belegte er den 3. Platz – und die Glückwünsche von Hans-Günter Winkler, dem immer noch weltweit erfolgreichsten Springreiter aller Zeiten, entgegen zu nehmen eine bleibende Erinnerung.

Das Turnier in Leipzig begann mit einer Stilspringprüfung im „Eggersmann-Junior-Cup“, bei der die Hindernisse eine Höhe von 1,25m hatten. Mit der WN 7,7 kamen Lilli Plath und Christin Wascher gemeinsam auf Rang 8, mit der Note 7,6 wurde Christoph Maack Zehnter. Das Ergebnis im zweiten Springen in diesem Finale, ein Springen mit Stechen, war dann auch das Endergebnis: Lilli Plath und „Alcira“ beendeten es ohne Fehler und wurden Vierte, Ch. Wascher wurde mit einen Springfehler im Stechen Elfte. Eine weitere Springsportserie ist Reitern der ostdeutschen Bundesländer vorbehalten. Die 20 punktbesten Reiter aus den Qualifikationsprüfungen qualifizierten sich für das Finale in Leipzig. Zu ihnen gehörten Philipp Makowei mit „Chelsea“ und Jörg Möller. Sie mussten eine Zeitspringprüfung der Klasse S und ein S*-Springen mit Stechen absolvieren. Im Zeitspringen belegte Makowei den 6. Rang. Ein halber Punkt für Zeitüberschreitung im dem 1,40-er S-Springen verhinderte seine Teilnahme am Stechen.

Einiges geriet durch einen längeren Stromausfall während der Einlaufprüfung der „German Horse Pellets Tour“ durcheinander. Dieses S*-Springen nach FP und Zeit hatte Makowei mit „Balouna Windana“ als dritter Starter noch erfolgreich absolviert, es musste später aber wegen dieser technischen Panne in der Hallenbeleuchtung abgebrochen werden. Im Finale, dem S*-Springen mit Stechen, hatten beide nicht das Glück des Tüchtigen. Aber die Hallen-Turniere gehen bereits ab dem 20. Januar in Schwerin weiter. Die Reiterinnen und Reiter – dann auch mit Birthe Makowei und Thomas Kleis – kämpfen in der Kongresshalle um Sieg und Platz.



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