Volleyball : Der „Plan“ ist fast aufgegangen

Freuten sich auch über Platz drei beim Landespokalfinale: v.l. Jonas Reinhold, Conor Oßendorf, Ben Baasner, Finn Münster und Dominik Riedel
Freuten sich auch über Platz drei beim Landespokalfinale: v.l. Jonas Reinhold, Conor Oßendorf, Ben Baasner, Finn Münster und Dominik Riedel

U14-Volleyballer des Rehnaer SV werden als Gastgeber beim Landespokalfinale hinter den Teams des Schweriner SC Dritter

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19. Dezember 2017, 23:45 Uhr

„Ich habe schon einen Plan – zweiter Platz“, setzte Dominik Riedel, Kapitän der U14-Volleyballer des Rehnaer SV, bereits am Ende des letzten Trainings vor dem Wettkampf das Team-Ziel der Rehnaer fest. Dieser „Plan“ ist dann am vergangenen Wochenende auch fast aufgegangen, allerdings mussten sich die Klosterstädter als Gastgeber des U14-Landespokalsfinales mit Platz drei zufrieden geben.

Im ersten Spiel hatte es das Rehnaer Team gegen den VT Ludwigslust relativ leicht und gewann deutlich. Die Trainerinnen Heike Grevsmühl und Manuela Göbl, beide trainieren die jüngeren Volleyballer abwechselnd und insgesamt zweimal wöchentlich, nutzten die Gelegenheit dazu, die Tagesform ihrer Jungen zu testen. Die stellte sich als ganz ordentlich heraus, denn ihre Schützlinge griffen schon mutig an, wenn ihnen der Spielaufbau gelungen war.

Im zweiten Vorrundenspiel gegen den Schweriner SC II gelang es den Rehnaern im ersten Satz jedoch nicht, ihr Leistungsvermögen abzurufen. Zu viel Respekt vor dem Landesleistungszentrum lähmten das eigene Spiel. Der erste Satz ging mit 25:15 an den SSC. Im zweiten Durchgang pushte Trainerin Grevsmühl nach erneutem Rückstand ihre Spieler, doch endlich selbstbewusst ihr Spiel zu machen, nicht so sehr auf den Vereinsnamen des Gegners zu achten, Fehler schnell abzuhaken und sich auf den nächsten Punkt zu konzentrieren. Das klappte teilweise ganz gut und führte zu einem abwechslungsreichen Spiel mit vielen tollen umkämpften Ballwechseln. Den Rehnaern gelang gegen Satzende der 23:23-Ausgleich – der nächste Aufschlag landete allerdings im Netz. Die Spieler des Schweriner SC verwandelten dann mit etwas Glück ihren ersten Matchball und verwiesen so den RSV mit einem 2:0-Sieg auf den zweiten Platz in der Staffel.

Laut Pokalregeln ging es dann gegen den Zweitplatzierten der anderen Staffel immerhin noch um den kleinsten Pokal. In diesem Spiel gegen ESV Turbine Greifswald wurden die Rehnaer allerdings nur wenig gefordert und konnten ohne Druck sehr deutlich 25:7 und 25:12 das Spiel um Platz drei für sich entscheiden. „Bei den Landesmeisterschaften haben wir somit sehr gute Aussichten, uns für die norddeutschen Meisterschaften zu qualifizieren. Im Vergleich mit uns ähnlichen Vereinen lagen wir ja sehr deutlich an der Spitze, denn nur der Schweriner SC war uns um einige Nasenlängen voraus. Die Jungen werden nun weiter fleißig trainieren, um die Norddeutschen zu erreichen und beim entscheidenden Landesmeisterschafts-Wettkampf Zweiter hinter dem SSC zu werden. In unserem Team steckt wirklich ganz viel Potential“, blickte Trainerin Heike Grevsmühl optimistisch voraus.



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